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Aktuell

Isaac Chong Wai, The Silent Wall, 2018

Fine Art Print auf Hahnemühle Photo Rag 188, Passepartout, Museumsglas, Rahmen
Motiv 9 × 16 cm, Rahmen 35 × 41,5 cm
Auflage 6 + 3 AP

Preis: € 750,- (gerahmt)

2 Abbildungen
A

Jaroslav Adler, ohne Titel (VA), 1979

Tusche und Bleistift auf Papier, signiert
verschiedene Abmessungen
Unikat

Für genaue Maße und Preis, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten

19 Abbildungen
A

Karo Akpokiere, 2016/17

C-Print on Cotton Paper
Rahmen 62 × 47cm, Druck 56,5 × 42,5 cm
Auflage (je Motiv) 9

Preis: je € 580,- (gerahmt € 710,-)

3 Abbildungen


„The Lagos Drawings are inspired by the fast moving pop culture of Lagos, Nigeria. They reflect experiences and observations garnered from life in one of the fastest growing cities in the world. In these works, I appropriated the language of religion, politics and advertising to comment on contemporary
realities in the city. I try to represent its instability, just the constant motion.“

Karo Akpokiere (*1981) studierte Kunst und Grafikdesign am Yaba College of Technology in Lagos, Nigeria. Seine textreichen, ‚lauten‘ und überbevölkerten Zeichnungen sind visuelle
Referenzen an die südafrikanische Comictradition der Bitterkomix. Zugleich greifen sie eine spezifisch lokale Ästhetik auf, wie sie in der urbanen Graffiti- und Schriftkultur zu finden ist, beispielsweise auf den gelben Bussen in Lagos, die einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Lebens ausmachen: „I am trying to make contact with the people who do those drawing to collaborate“.

Sein großes Interesse gilt zudem den Designmanifestationen einer bislang weitestgehend undokumentierten Geschichte des vorkolonialen Grafikdesigns sowie des Grafikdesigns nach
der Unabhängigkeit in den 1970er und 80er Jahren, das er sammelt und erforscht: „I realized the designers behind those works are nowhere to be found, we don’t even know there names! Its is as though a whole generation of designers went underground.“

Seine erste Einzelausstellung hatte Akpokiere 2011 am Goethe-Institut in Lagos. Im Jahr darauf nahm er an der ersten Lagos Bus Rapid Transit (BRT) Public Art Exhibition 2012
teil, bei der Busse der Stadt seine Entwürfe trugen und auf allen Buslinien – von Lagos Island bis zum Festland – zu sehen waren.

Seine Serie Between Lagos and Berlin wurde 2015 auf Okwui Enwezors All the World’s Futures-Ausstellung auf der 56. Biennale in Venedig gezeigt.

A

Bettina Allamoda, Les Artistes Décorateurs (VA), 1999

Print, nummeriert
29,7 × 42 cm
Auflage 30

Preis: € 300,-

1 Abbildung

Bettina Allamodas Graphik basiert auf einem Magazinfoto aus den 1960er Jahren. Es zeigt ein demontierbares Auditorium für ein Kultur- oder Jugendzentrum, das der französische Designer Charles Zublena entworfen hat. Das Bild stammt aus der Zeitschrift „L’ Architecture d’ aujourd’ hui“ und bebilderte dort einen Artikel über aktuelle Tendenzen in den „dekorativen Künsten“. Die Worte „Les artistes décorateurs“ hat Allamoda in eckigen Buchstaben an den unteren Rand des Fotos eingefügt. Ihre Arbeit gehört zu einem übergreifenden Projekt, in dem sich die Berliner Künstlerin mit dem Verhältnis von Kunst und Ausstattung in Beziehung zum Wohn- und Ausstellungsraum befasst. In dem Bild aus der Architekturzeitung kulminiert die Grundfrage von Allamodas Werkgruppe: Wie treten wir Kunstwerken und Designobjekten gegenüber und was bedeuten Konsumption und Kreation in diesem Zusammenhang?

B

Babi Badalov, ohne Titel (I-VI), 2014

Collage, signiert
verschiedene Abmessungen, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten
Unikat

Preis: je € 500,-

5 Abbildungen
B

Michael von Biel, ohne Titel (VA), 1973

Collage, blaues Textilband auf Papier, signiert
25,8 × 20,2 cm
Auflage 150

Preis: € 90,- (gerahmt € 120,-)

1 Abbildung

Die zweite Ausstellung des 1973 neu gegründeten kunstraum muenchen zeigte zeichnerische Arbeiten des Künstlers und Komponisten Michael von Biel. Der vom kunstraum herausgegebene Ausstellungskatalog ist auch als Vorzugsausgabe mit einer beigegebenen Klebeband-Arbeit erhältlich. Die Serie, die konzeptuell an das Post-Minimal der frühen 1970er Jahre anschließt, wurde in blauem, leicht glänzendem Klebeband auf weißem, satiniertem Papier in einer Auflage von hundert Exemplaren ausgeführt. Signierte Einzelblätter dieser Auflage sind noch erhältlich.

Biel, geboren 1939 in Hamburg, kam in den frühen 1960er Jahren mit der Neuen Musik in Kontakt. Er studierte Komposition bei Morton Feldmann und Karlheinz Stockhausen und arbeitete zeitweise mit John Cage und David Tudor zusammen. Auf dem Gebiet der elektronischen Musik fand er zu neuen experimentellen Ausdrucksformen, indem er der Auslotung von Klängen und Geräuschen sowie der Improvisation zentrale Bedeutung einräumte: Klassische Instrumente wurden auf ihr gesamtes Klangspektrum hin erkundet, teils elektronisch verzerrt und mit Tonband-Aufnahmen oder auch „mikrophonierten (Garten-)Grills“ kombiniert. In Köln, wo er ab 1966 lebte, kam Biel mit Künstlern der Fluxus-Bewegung in Kontakt. 1968/69 nahm er ein Kunststudium bei Joseph Beuys an der Düsseldorfer Kunstakademie auf. Seine bildnerischen Arbeiten setzen sich vor allem mit den Möglichkeiten der Zeichnung auseinander. Biel lebt heute als bildender Künstler und Komponist in Tübingen.

B

Lieven de Boeck, Collagen, 2010

Collage, verschiedene Materialien auf liniertem Papier auf 19 mm MDF (weiß) aufgezogen, drei verschiedene Motive, nummeriert, signiert
18 × 25 cm
Auflage 6

Preis: je € 180,-

3 Abbildungen
B

Heike Bollig, Emailleschilder, 2008

Emailleschilder
29 × 21 cm
Unikat

Preis: je € 750,-

5 Abbildungen


Die Emailleschilder (5 verschiedene Motive erhältlich), die exklusiv für den kunstraum muenchen entstanden sind, orientieren sich an der Form von Abrisszetteln aus Papier, wie sie für Wohnungssuche, Jobangebote oder private Möbelverkäufe in Supermärkten, an Laternenpfählen oder auf Anschlagwänden zu finden sind. Heike Bollig setzt sich in ihren Arbeiten mit den verschiedensten öffentlichen Kommunikationsformen auseinander, greift deren formale Gestaltungsprinzipien auf und überführt diese in neue mediale und inhaltliche Zusammenhänge.

B

Brunner/Ritz, Caps, 1995

Collage, Zündplättchenbänder auf Notenpapier
verschiedene Abmessungen
Unikat

Preis: € 175,- und € 225,-
Für genaue Maße und Preis, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten

3 Abbildungen


Edition anlässlich der Ausstellung „Brunner/Ritz“, 1995.

Das Künstlerduo Brunner/Ritz arbeitet mit den unterschiedlichsten Medien und verbindet Kunst, Musik, Film, Theater sowie Installationen und Performances, um sich so bewusst einer künstlerischen Kategorisierung zu entziehen. Sie realisieren außerdem Projekte im Außenraum sowie am Bau, da laut Brunner/Ritz eine Veränderung oder Zweckentfremdung eines öffentlichen Ortes oft Überraschungen mit sich bringt.

Die Reihe „Caps“ von Brunner/Ritz besteht aus drei Collagen auf Notenpapier, das mit Zündplättchenbändern versehen wurde. Im Rahmen einer Performance im kunstraum muenchen wurden die Zündplättchen angezündet, wodurch das Notenpapier einen verwüsteten und ruinierten Charakter erhielt.

Johannes Brunner (geb. 1963 in Pfullendorf/Baden) und Raimund Ritz (geb. 1964 in Meckenbeuren) studierten beide in München, Johannes Brunner in der Klasse der Bildhauerei der Akademie der Bildenden Künste und Raimund Ritz Klarinette und Komposition am Richard-Strauss-Konservatorium. Gemeinsam erhielten sie folgende Preise und Stipendien: Projektförderstipendium des Kulturreferats München (1992), Förderpreis für Musik der Landeshauptstadt München (1993), den Hauptpreis des Deutschen Videokunstpreises (1993), den Preis Musikkreativ der Kunsthalle Schirn (1993), den Philip Morris Kunstpreis (1994), das Villa Romana Stipendium (1997) sowie den Architektur Internetpreis (2003) in Berlin.

C

Pedro Cabrita Reis, UMA LUZ INTERDITA (VA), 1992

S/W-Fotografie, Gips und Bleistift auf Schaumstoffkarton, verso betitelt, datiert, nummeriert, signiert
60 × 40 cm
Auflage 15 +1 AP

Preis: € 650,- (gerahmt)

1 Abbildung
C

Maureen Connor, Fear of Fat Scale (VA), 1997

Servietten, bedruckt, in Plastikhülle versiegelt, nummeriert
20,5 × 20,5 cm
Auflage 25

Preis: € 50,-

1 Abbildung

„Fear of Fat Scale“ der amerikanischen Künstlerin Maureen Connor (geb. 1947) ist eine mit einem Fragenkatalog zum eigenen äußeren Erscheinungsbild versehene Serviette, welche anlässlich der ersten umfassenderen Einzelausstellung ihres Schaffens im kunstraum muenchen entstanden ist. Wie der Titel des Werkes schon sagt (dt.: „Angst vor dickem Ausmaß“) beschäftigt sich die Künstlerin in ihren Arbeiten mit Idealbildern und Normen der heutigen Zeit. Der weibliche Körper wird zunehmend zum Objekt degradiert, welches von Diäten, Spiegeln und Modevorschriften kontrolliert wird. Connor zeigt in ihren Werken die Konzepte und Festlegungen von Geschlechterdifferenz und Körperlichkeit auf und macht das Funktionieren dieser Muster sichtbar. Ihre Arbeiten breiten formal eine vielschichtige Struktur aus, die sich dem eindeutigen und raschen Zugriff entzieht. Dies wird auch hier deutlich. Erst nach längerer Beschäftigung mit dem Werk eröffnet sich einem der triviale und zugleich irrwitzig geniale Charakter des gewählten Materials, mit dessen sich Frau zugleich die Reste der kargen, von Schuldgefühlen zerrütten Mahlzeit vom rot getuschten Mund wischen kann.

C

Leone Contini, Imagined Menu, 2014

vorder- und rückseitiger Druck und Stencil auf Papier, nummeriert, signiert
30 × 20cm
Auflage 100

Preis: je € 140,-, zwei für € 250,-

2 Abbildungen
C

Patrick Corillon, Gogol (VA), 1993

Textarbeit, eingraviert in schwarze Plastikplatte, geschraubt auf Holzplatte, nummeriert, mit Zertifikat
Plastikplatte 19,8 × 25 cm, Holzplatte 22,8 × 28,2 cm
Auflage 7

Preis: € 350,-

2 Abbildungen
D

Christiane Dellbrügge / Ralf de Moll, Wie male ich abstrakt? (VA), 1995

Acryl auf Leinwand
24 × 18 cm
Unikat

Preis: je € 350,-

5 Abbildungen


Vorzugsausgabe anlässlich der Ausstellung „Dellbrügge/de Moll – T-Salon“, 1995-1996.

In der sechsteiligen Reihe „Wie male ich abstrakt?“, die 1995 für die kunstraum-Ausstellung „T-Salon“ entstanden ist, persiflieren Dellbrügge & de Moll die verschiedenen Techniken zur Schaffung moderner Kunstwerke und zeigen das Bemühen des Künstlers, immer wieder neue Einfälle und Techniken für die Produktion abstrakter Bilder zu entwickeln.

Dellbrügge & de Moll (beide geb. 1961) arbeiten seit 1984 als deutsch-amerikanisches Künstlerpaar zusammen und leben seit 1988 in Berlin. Ihre künstlerischen Arbeiten sind kontext- und medienübergreifend angelegt und behandeln die Schnittstelle von Kunst und Leben sowie ästhetischem und alltäglichem Denken und Handeln. Innovative künstlerische Techniken und diverse Medien (Malerei, Zeichnung, Aquarell, Plastiken und Objekte, sowie Medien- und Sound Installationen, Film und Video, Internet) werden genutzt, um eine große Vielfalt an interdisziplinären Projekten zu schaffen, die auf das „Betriebssystem Kunst“ abzielen und vor allem den Fragen nach Kunst-Produktion, Distribution und Rezeption sowie den Schnittstellen mit dem gesellschaftlichen Umfeld nachgehen und kritisch untersuchen. Ziel ihres künstlerischen Schaffens ist es, die immanenten Strukturen des selbstreferentiellen „Betriebssystem Kunst“ freizulegen, sichtbar zu machen und in gewisser Weise auch zu dekonstruieren.

Ausgezeichnet wurde das Künstlerpaar u.a. mit dem Kunstpreis Villa Romana Florenz (1996) und dem Förderpreis Bildende Kunst Berlin (2002). Des Weiteren erhielten sie das EMARE /European Media Artists in Residence Exchange Stipendium für Medienkünstler, das Stipendium des Berliner Senats für das ICA Moskau bei Joseph Bakshtein sowie das Stipendium der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft.

D

Nana Dix, Spielende Kinder, 2011

Collage
29 × 21 cm
Unikat

Preis: € 450,-

1 Abbildung
D

Carmen Dobre-Hametner, Consuming History, 2016

C-Print
30 × 16,21 cm
Serie mit 24 verschiedenen Motiven in einer Auflage von jeweils 2

Preis: € 1.200,- (Serie), € 100,- (einzeln)

24 Abbildungen
D

Felix Droese, Fuzzy Logic, 1991

Kaltnadel-Radierung auf Büttenpapier, Druck: Kätelhön, Wamel/Möhnesee, nummeriert, datiert, signiert
54 × 80 cm
Auflage 75

Preis: € 190,- (gerahmt € 240,-)

1 Abbildung


Die Kaltnadel-Radierung des politisch engagierten Künstlers Felix Droese (geb. 1950) erinnert an ein metallisches oder hölzernes Werkzeug, welches Bearbeitungs- und Abnutzungsspuren aufweist. Bei dem Begriff „Fuzzy Logic“ („Unscharfe Logik“) handelt es sich um eine Theorie, welche für die Modellierung von Unsicherheiten und Ungenauigkeiten von umgangssprachlichen Beschreibungen entwickelt wurde. Angaben wie ,ein bisschen‘, ,ziemlich‘ oder ,stark‘ können somit mathematisch in Modellen erfasst werden.

Felix Droese ist ein distanziert kritischer Beobachter gesellschaftlicher Zustände und zielt mit seinen Ideen und Kunstschaffen auf eine Veränderung der Gemeinschaft. In seinen Werken beschäftigt sich der Beuys-Schüler immer wieder intensiv mit der eigenen Geschichte, dabei setzt er auf vielfältige Weise alte und neue Themen zueinander in Beziehung. Seine ganz eigenwilligen Zeichnungen und ,Schattenschnitte‘ expressiv abstrahierter Szenen sind verschlüsselte Botschaften die sich stets sozialpolitisch ausdeuten lassen, ihr letztes Geheimnis aber nicht offenbaren. Dies wird auch bei „Fuzzy Logic“ sichtbar. Droese veranlasst hier den Betrachter, den rätselhaften Widerspruch im Bild, den Widerspruch zwischen Darstellung und Titel, selbst aufzulösen.

E

Joseph Egan, ohne Titel (VA), 1981

Collage, verschiedene Papiere, signiert
ca. Din A4
Unikat

Preis: je € 180,-

16 Abbildungen
E

Joseph Egan, Nischen (VA), 1988

Assemblage, Mischtechnik mit Papier und Gips auf Glas des Rahmens
29,7 × 21 cm
Unikat

Preis: je € 190,-

9 Abbildungen


Vorzugsausgabe anlässlich der Ausstellung „Cabin Fever (A work in too many Spaces)“, 1988.

Joseph Egan (*1952 Scranton, PA, USA) veröffentliche 11 Editionen anlässlich seiner Ausstellung „Cabin Fever (A work in too many Spaces)“ im Kunstraum München 1988. Es handelt sich um 29,7 × 21 cm große Assemblagen. Der Künstler hat hierbei Papier, Gips und Farbe direkt auf das Glas des Rahmens aufgetragen. Die Arbeiten sind in den Tönen Blau, Weiß und Grau gehalten. Das meerfarbene Blau dominiert, vereinzelt findet sich Gelb oder Rostrot.

Die einfachen Materialien Papier, Gips und Holz sind grob verarbeitet, auch die Farbe ist dick und pastos auf die Oberfläche aufgebracht. Die Bilder wirken dadurch offen und fragmentarisch. Die einzelnen Elemente sind dabei so angeordnet, dass ein Kreis, eine Bogenform oder ein Rahmen entsteht, die den Blick auf das Zentrum leiten. Dieses ist scheinbar leer- beziehungsweise freigehalten. Das verunsichert, da es die Sehgewohnheiten stört. Gleichzeitig wird so eine neue Aufmerksamkeit für die bewusst an der Peripherie des Bildfeldes angebrachten Details geschaffen.

Indes ist das Zentrum tatsächlich frei: Es öffnet einen Raum, eine „Nische“, wie die Editionen betitelt sind – und verweist so auf die Möglichkeit der Freiheit.



Günther Förg/Olaf Metzel, verschiedene Titel, 2002

Holztafel aus Sperrholz, bemalt, mit Zeitungsausschnitten collagiert,
rückseitig signiert
verschiedene Titel, Siehe Bildunterschrift
40 × 60 cm
Serie von 21

Preis: € 1.800,-

2 Abbildungen
f

forschungsgruppe_f, μ [my:] städtische klimaforschung, 2009

Druckverschlussbeutel mit Latzschürze aus edlem Feinwebstoff mit Stickerei, Druckverschlussbeutel mit Staub, DVD mit Dokumentation „Ausschweifungen μ. Städtische Klimaforschung, München 2009“, nummeriert
Druckverschlussbeutel 18 × 25 cm, Latzschürze 90 × 70 cm, Druckverschlussbeutel mit Staub 5 × 8 cm
Auflage 20

Preis: € 80,-

1 Abbildung


Fröhlich sei die Wissenschaft! Die Edition der forschungsgruppe_f für den kunstraum muenchen beinhaltet eine praktische und fein bestickte Schürze und eine Tüte Staub – sie laden ein zu mµnimal-extensivem, verschwenderischem Gebrauch. Das Set wird begleitet von einer DVD, die verschiedene Aktionen während der Ausschweifungen in den Münchner Stadtraum dokumentiert. Mittels Aktionsforschung wurden verschiedene Phänomene des öffentlichen Raums und Fragen der Perzeption und Rezeption untersucht.

Weitere Informationen unter www.forschungsgruppe-f.org

F

Stephan Fritsch, Farbvorschlag (VA), 1994

Acryl auf Leinwand, nummeriert, datiert, signiert
50 × 50 cm
Serie von 30

Preis: € 400,-

1 Abbildung

„Farbvorschlag“ des Künstlers Stephan Fritsch (geb. 1962) zeigt verschiedenfarbige geometrische Farbfelder und gehört zu einer Serie von dreißig identischen Bildern, welche zu einer dekorativen Wandinstallation zusammengeführt werden konnten. Jedes der Bilder ist aus einem gelben und einem weißen Farbfeld aufgebaut, welches die quadratische Grundfläche in zwei Dreiecke teilt. In dessen Ecken sitzt ein kleinerer rosafarbener und ein größerer hellblauer Viertelkreis. Fügte man die Installation zusammen so ergab sich daraus ein einfaches geometrisches Muster: Jeweils vier Arbeiten formten eine weiße Raute mit rosafarbenem Innenkreis bzw. eine gelbe Raute mit hellblauem Innenkreis.

Stephan Fritsch entwickelt seine Malerei aus einer reduzierten Formensprache. Er entwirft ornamentale Strukturen, die sich mit Begriffen wie Ordnung, Wertigkeit und Abgeschlossenheit
auseinandersetzen. Seine Arbeiten verweisen auf das zentrale Problem der abstrakten Kunst und werfen die Frage nach der Funktionalität des Bildes auf. Der Titel „Farbvorschlag“ birgt eine konkrete Funktion in sich, entstehen doch Entwürfe nie als Selbstzweck sondern immer willens einer weiteren Verwendung. Hier mag sich der Kreis schließen. Das Bild steht zugleich als eigenständiges Werk, fügt sich aber auch problemlos in einen größeren Kontext ein. Die Dekoration wird gebrochen durch das hintersinnige Selbstverständnis des Mediums Bild.

G

Ludger Gerdes, ICHS, KÖNNEN, DÜRFEN, WOLLEN, SOLLEN, MÜSSEN, STERBEN (VA), 1990

Mappe mit 7 Siebdrucken, gedruckt auf 350 g Fabriano Disegno 5 mit eigens hergestellten Farben aus Originalpigmenten, Deckblatt und Aufdruck auf der Mappe, der die Anordnung der Blätter wiedergibt, jedes Blatt signiert
69 × 69 cm
Auflage 45 + XII

Preis: € 1050,- (zusammen), € 200,- (einzeln)

9 Abbildungen
G

Jochen Gerz, Farbfotografie (VA), 1986

Fotografie und Text von J. Gerz in Siebdruck auf grünem Karton, verso signiert
50 × 40 cm
Auflage 39

Preis: € 225,-

2 Abbildungen
G

Jochen Gerz, YOU ASK FOR, 1992

Doppelseitiges Bild, Fragmente einer S/W-Fotografie, überarbeitet mit Schreibmaschinenschrift und Abdeckfarbe, schwarz gerahmt
30 × 30 cm
Auflage 10 + IV

Preis: € 600,-

2 Abbildungen
G

Michael Gitlin, ohne Titel (VA), 1986

Siebdruck, grün/schwarz und rot/schwarz, signiert
106 × 76 cm
Auflage 40

Preis: € 225,-

2 Abbildungen
G

Wolfgang Groh, Heart Game, 1995

Bedrucktes Spieltuch aus Filz, 12 Plastikelemente, in schwarzer Leinenkassette
33,5 × 45,5 × 4 cm
Unikat

Preis: € 500,-

2 Abbildungen


Edition anlässlich der Ausstellung “Wolfgang Groh, Wilhelm Koch, Peter Zimmermann”, 1996.

Wolfgang Groh setzte sich in seinen Studien u.a. mit dem verfremdeten Objekt in der Kunstpädagogik auseinander und untersuchte deren praktische, ästhetische und pädagogische Zweckmäßigkeit.

Anlässlich der Gruppenausstellung „Angebote! Künstlerische Positionen zur Warenästhetik“ mit den Künstlern Wolfgang Groh, Hermann Hiller, Wilhelm Koch und Peter Zimmermann, wurde im Kunstraum das Werk ‚Heart Game’ gezeigt.



Ingo Günther, The Madrid Mid East Peace Conference Memorial Puzzle, 1991

Puzzle aus 150 Teilen einer Nah-Ost-Karte, verso Sitzordnung mit Bleistift gezeichnet, Einzelteile in einem Plexiglasbehälter auf schwarzem Sockel, nummeriert, datiert, signiert
Puzzle 46,5 × 61,5 cm, Behälter 35,5 cm, Ø 8 cm,
Sockelgrundfläche 12,6 × 12,6 cm
Auflage 9 (1 Ex. Pro Delegation)

Preis: € 450,-

1 Abbildung


Multiple aus Anlass der Nah-Ost-Konferenz in Madrid, Oktober/November 1991

H

Raymond Hains, Raymond Hains in München 1963/1999, 1999

Farbfilm im Schuber, Laufzeit 00:23:26 Std.
Der originalen Video-Edition liegt eine digitalisierte Fassung auf DVD bei
Auflage 100

Preis: € 49,-

5 Abbildungen
H

Detlef Halfa, Zahlenplan (VA), 1981

Weiße Zahlen auf farbigem Karton, verschiedenfarbige Blätter, signierte Zertifikate
35 × 35 cm

Preis: je € 125,-

40 Abbildungen
H

Detlef Halfa, Im Zusammenhang von Form, 1982

Mischtechnik, Acryl, Gouache, Dry-transfer-Typografie, gestempelt, signiert
ca. 37 × 20 cm
Unikat

Preis: € 400,-

1 Abbildung
H

Hlynur Hallsson, PEACE, 2018

Acryl auf Papier, rechts unten signiert, rückseitig nummeriert
84,1 × 59,4 cm
Serie von 10 + 3 AP

Preis: je € 400,00

8 Abbildungen
H

Christian Hanussek/ Salifou Lindou, trou 1 (VA), 2009

Tintenstrahldruck
Druck 34 × 45,3 cm, Blattgröße 42 × 59,4 cm
Auflage 12

Preis: € 255,-

1 Abbildung


Christian Hanussek (geb. 1953, lebt und arbeitet in Berlin) und Salifou Lindou (geb. 1965, lebt und arbeitet in Douala, Kamerun) arbeiten seit 2007 an gemeinsamen Projekten in Douala, einer der wichtigsten Handelsmetropolen Westafrikas. In ihren Foto- und Videoarbeiten reflektieren sie die sozialen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Bedingungen und Veränderungen der Stadt. Schlaglöcher gehören zu einer alltäglichen Erfahrung im Straßenverkehr von Douala und bestimmen den Rhythmus des Verkehrsflusses, der durch Abbremsen und erneutes Beschleunigen vorgegeben wird. So kann das Schlagloch metaphorisch für ein Land im Umbruch stehen, das von beständigem Wechsel zwischen Geschwindigkeit und Langsamkeit geprägt ist. „trou 1“ von Christian Hanussek und Salifou Lindou gehört zu einer mehrteiligen, in Langzeitbelichtung aufgenommenen Fotoserie, die die Schlaglöcher Doualas in artifiziellen Farben zeigt. Das Motiv erfährt durch diese Verfremdung eine nahezu abstrakte Qualität, die durch die Verwendung eines matten Fotopapiers noch verstärkt wird.



Iris Häussler, ohne Titel (VA), 1994

Bleistift und Stempelfarbe auf Papier, gerahmt, signiert
14,7 × 10,3 cm
Unikat

Preis: € 350,-

2 Abbildungen
H

Stephan Huber, Entwürfe (VA), 1986

Aquarell, vom Künstler gerahmt
63 × 44 cm
Unikat

Preis: € 750,-

1 Abbildung
H

Stephan Huber, XXV Aprile (VA), 1986

Prägedruck, nummeriert, signiert
Prägung 10,5 × 22,5 cm, Blattgröße 70 × 50 cm
Auflage 5

Preis: € 500,-

1 Abbildung
H

Stephan Huber, ohne Titel, 1987

Aquarell mit Bleistift, signiert
Aquarell 29,5 × 10,5 cm, Blattgröße 50 × 69 cm
Unikat

Preis: je € 500,-

2 Abbildungen
H

Stephan Huber, Tautologisches Konstrukt, 1993

Fotografie und Siebdruck, nummeriert, signiert
42 × 55,5 cm
Auflage 12 + III

Preis: € 750,- (gerahmt)

1 Abbildung
H

Thomas Huber, Panorama (VA), 1990

Kupferstich, nummeriert und signiert
39 × 78 cm
Auflage 100

Preis: € 225,-

1 Abbildung
K

Annika Kahrs, Scratchings (VA), 2013

Serie von 3 Drucken
112,5 × 49,5 cm
Auflage (je Motiv) 3

Preis: je € 500,- (gerahmt € 670,-)

3 Abbildungen


Die Druckplatten waren ausgediente U-Bahnfenster. Die von Vandalen eingeritzten Schriftzüge und Motive werden zum Bildmotiv.

K

Wilhelm Koch, ohne Titel, 1996

Holzschnitt
63 × 44 cm
Auflage (je Motiv) 35

Preis: € 200,-

2 Abbildungen


Arthur Køpcke, Was ist das, piece no. 2, 1996

Mappe mit Heft und CD, nummeriert
Koproduktion von Edition Block, Berlin und Edition Moen, Dänemark
21,7 × 15 × 1 cm
Auflage 500

Preis: € 60,-

1 Abbildung
K

Thomas Kratz, Paolo Rosa, 2007

S/W-Fotoabzug, nummeriert und signiert
30 × 40 cm
Auflage 10 + 1 AP

Preis: € 225,- (gerahmt)

1 Abbildung

Die Foto-Edition zeigt die Montage zweier Porträtaufnahmen und bezieht sich auf eine Performance des Arte-Povera-Künstlers Gino De Dominicis, die 2006 von The Wrong Gallery wiederaufgeführt wurde. Links ist Paolo Rosa zu sehen, ein venezianischer Junge mit Down-Syndrom, der von De Dominicis 1972 eingeladen wurde, während der 36. Venedig Biennale in einem Raum seine Installation »The 2nd Solution of Immortality (The Universe is Immobile)« zu betrachten. Rosa saß für die Dauer der Ausstellung auf einem Stuhl in der Ecke des Ausstellungsraums und beobachtete sowohl die BesucherInnen als auch die Kunstwerke. Die Inszenierung sorgte bei der Eröffnung der Biennale für einen Skandal.
Das Foto rechts bezieht sich auf ein Re-enactment der Performance durch Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni und Ali Subotnick während der Frieze Art Fair 2006. Sie führten die umstrittene Performance mit einem anderen behinderten Jungen erneut auf, der jedoch aufgrund öffentlicher Proteste nach kurzer Zeit gegen ein nicht behindertes Mädchen »ausgetauscht« wurde. In der Gegenüberstellung beider Performances durch Thomas Kratz wird der Konflikt deutlich, der aus der Intention, geistige Prozesse, die sich im Betrachter abspielen, sichtbar zu machen, und der damit verbundenen Provokation eines öffentlichen Skandals erwächst. Die künstlerischen Intentionen Cattelans und De Dominicis sowie die Reaktionen des Publikums überlagern sich und überschreiben ihre Bedeutung wechselseitig.

K

Christina Kubisch, ohne Titel (VA), 1989

Verschiedene Originale, Leuchtpigmente auf Schleifpapier, signiert
33 × 45 cm
Unikat

Preis: je € 325,-

1 Abbildung


Vorzugsausgabe anlässlich der Ausstellung “Christina Kubisch. Orte der Zeit“, 1989.

Christina Kubisch (* 1948 in Bremen) arbeitet mit Klang, Licht und anderen Medien. Sie hat an der documenta 8 teilgenommen und ist seit 1994 Professorin für Plastik/Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken.

1989 war ihre Einzelausstellung „Orte der Zeit“ im Kunstraum München sowie in der Städtischen Galerie Schwäbisch Hall zu sehen. In den verdunkelten Räumen bildeten Bonsai-Bäume in Töpfen, verbunden mit fluoreszierenden Kabeln und Lautsprechern, die Ultraschalltöne am Rand des menschlichen Hörvermögens emittierten, eine Raum-Klang-Installation.

Kubisch bewegt sich damit an mehreren Grenzen: Zwischen Materialität und Immaterialität, Natur und Künstlichkeit, Akustischem und Optischem. Tradierte Hör- und Sehgewohnheiten werden verunsichert und eine neue ästhetische Erfahrung ermöglicht.

Die Künstlerin hat als Edition für den Kustraum München mehrere querrechteckige Schleifpapier-Stücke mit ebenfalls fluoreszierenden Leuchtpigmenten präpariert und signiert. Außerdem entstanden acht schwarze, abstrakte Tuschezeichnungen, die den Installationsaufbau abstrahiert wiedergeben. Beide Werkgruppen sind noch als Restauflage erhältlich.

K

Christina Kubisch, ohne Titel (VA), 1989

Tuschezeichnung, signiert
29,7 × 42 cm und 21 × 29,7 cm
Unikat

Preis: € 225,- und € 175,-
Für genaue Maße und Preis, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten

7 Abbildungen
K

Klaus Kumrow, Blau (VA), ohne Datierung

Aquarell auf Papier
ca. DIN A4
Unikat

Preis: € 350,-

4 Abbildungen

Vorzugsausgabe anlässlich der Ausstellung “Klaus Kumrow. Objekte und Zeichnungen“, 1987.

Klaus Kumrow (*1959 Hannover † 2010 Hamburg) hatte 1987 seine erste Ausstellung „Objekte und Zeichnungen“ im Kunstraum. Kurz darauf sollte er als bis dato jüngster Künstler an der documenta 8 teilnehmen. Seine Werke sind abstrakt und in der Regel unbetitelt. Sie verschließen sich jedoch nicht hermetisch, sondern bleiben figurativ und vieldeutig lesbar. Diese bewusste Offenheit ermöglicht es dem Rezipienten, eigene Assoziationen hervorzubringen. Anlässlich der Ausstellung im Kunstraum veröffentlichte Kumrow seine erste Theaterszene: „FIDO (Fog Investigation Dispersal Operations)“. Der einzige Akt beginnt plötzlich. Die Figuren nehmen unterschiedliche Handlungen vor. Dabei sprechen und handeln die Auftretenden eher parallel oder parataktisch, als miteinander. Noch bevor mehr als Ahnungen, was geschehen sein könnte, vom Betrachter entwickelt werden können, löst sich die Inszenierung auf und verschwindet wieder. Im Kontext des Stücks können die im Kunstraum gezeigten Ausstellungsobjekte und -zeichnungen wie Requisiten oder Bühnenbilder verstanden werden. Kumrows Arbeiten bewegen sich damit zwischen und mit den Gattungen der Kunst.

Mehrere Aquarelle der Ausstellungen sind als Vorzugsausgaben erschienen. Sie sind sämtlich in Blautönen gehalten. Die Arbeiten wirken locker ausgeführt und können ebenfalls, obwohl abstrakt, szenisch-figurativ gelesen werden.

K

Greg Kwiatek, Zeichnungen, 1983/85

Bleistift und Tusche auf Papier, signiert
verschiedene Abmessungen
Unikat

Für genaue Maße und Preis, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten

17 Abbildungen
L

Matthias Lahme, Ohne Titel, 2009

Tusche auf Papier, Cutouts
verschiedene Abmessungen
Unikat

Preis: € 520,- und € 350,-
Für genaue Maße und Preis, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten

5 Abbildungen


Die exklusiv für den kunstraum muenchen produzierten fünf Papierarbeiten “Ohne Titel”, 2009, des in Düsseldorf lebenden Künstlers Matthias Lahme (geb. 1974 in Marsberg) sind Unikate. Mit schwarzer Tusche auf dickem Aquarellpapier aufgetragen entsteht ein tiefes, mehrschichtiges Schwarz, aus dem heraus sternartig zwei Kreisformen geschnitten und umgeknickt sind, sodass die Papierrückseite nach vorne gekehrt wird. Im Zentrum von Matthias Lahmes Arbeiten steht immer die Auseinandersetzung mit den Eigenschaften des Materials. Dabei entwickelt sich oftmals etwas Wesenhaftes. Augen schauen einen an, Körper ziehen durch den Raum. Es ist der eigene Blick, der diese Projektion/Vision forciert. Diese dialogische Interaktion mit dem Kunstwerk, das ein Gesicht bekommt, ruft Ad Reinhardts legendären Cartoon in Erinnerung, in dem ein abstraktes Bild auf die respektlose Frage „Ha, ha, what does this represent?“ eines Betrachters, langriffslustig zurückfragt: „What do you represent?“

Im Zentrum der ersten, umfassenderen Einzelausstellung von Matthias Lahme im kunstraum muenchen standen Schriftbilder, Cutouts, Papierobjekte und Keramikarbeiten. Lahme war bereits 2002 als Mitglied der legendären Düsseldorfer/Londoner KünstlerInnengruppe hobbypopMUSEUM in München an den Kammerspielen zu Gast.

L

Yvonne Leinfelder, cob, 2011

C-Print
Druck 29 × 42 cm, Rahmen 45 × 60 cm
Auflage 5/6 + 1 AP

Preis: € 270,- (gerahmt)

1 Abbildung
L

Justin Lieberman, Compression machine #1-7, 2015

7 identische Drucke mit jeweils unterschiedlicher Kolorierung mit Aquarellfarben. Die Position des Ausschnitts im Passepartout ist bei jedem Blatt anders gewählt. Gestempelt mit jeweils einem von zwei verschiedenen Motiven („KR“oder „JL“)
Druck 15 × 21 cm, Blattgröße 62 × 48,5 cm
Serie von 7

Preis: je € 900,-

7 Abbildungen
M

Juan Pablo Macías, Problem of the Hour, 2011

Digitaldruck auf Leinwand, 7-teilig
je 20 × 14,4 cm
Auflage 20 + 1 AP

Preis: zusammen € 700,-

2 Abbildungen


Die mehrteilige Edition besteht aus sieben bedruckten Leinwänden, das die ersten sieben Seiten des Vorworts des Buches „Problem of the Hour“ wiedergibt, das 1897 von Albert Kimsey Owen geschrieben wurde. A. K. Owen (1848–1916), Ingenieur und utopischer Reformer, war der Gründer der Idealstadt Topolobambo in Sinaloa, Mexiko, einer anarchistischen Gemeinschaft, die auf den Grundsätzen der Integral-Kooperation basierte. Das Vorwort des Buches stellt diese anarchistischen Grundsätze vor. Sie waren außerdem während der ersten Station des Projekts „Tiempo Muerto. Stop 1“ im Studio Gennai in Pisa auf die Wände der Galerie geschrieben und dienten als Textgrundlage für eine Schallplattenaufnahme mit der italienischen Band „Les Anarchistes“. In der Edition wird die Farbe von Bild zu Bild dunkler und somit der Text immer unleserlicher.

Das Buch ist gedruckt nicht mehr erhältlich, da von ihm wahrscheinlich nur noch drei Originalausgaben existieren. Grundlage für die Edition war daher ein Download von einer Microsoft-Website. Mit digital publizierten Büchern, die oft als nicht-lizenzierte Veröffentlichungen ins Netz gestellt sind, beschäftigt sich Juan Pablo Macías seit mehreren Jahren.

Der Erlös aus dem Verkauf der Edition kommt dem Projekt BSR (Biblioteca Social Reconstruir) zu, das die Wiedereinrichtung einer Bibliothek mit seltener anarchistischer Literatur in Mexiko ermöglichen soll.

M

Mahlergruppe, ohne Titel (Drücken), 2013

Serie von 6 Heißkleberdrucken
29,7 × 42,0 cm
Auflage (je Motiv) 4

Preis: je € 330,- (gerahmt), € 1.500,- (zusammen)

6 Abbildungen
M

Olaf Metzel, Abb. 59 (VA), 1990

Siebdruck mit 6 Farben, collagiert mit farbigem Gewebeband, nummeriert, signiert
56 × 77 cm
Auflage 40

Preis: € 250,-

1 Abbildung
M

Agnes Meyer-Brandis, Abzeichen zum Moon Goose Experiment, 2011

Gesticktes Abzeichen zum Moon Goose Experiment, Aufnäher
Ø 6,7 cm
Auflage 8

Preis: € 20,-

2 Abbildungen


Edition anlässlich der Ausstellung „Agnes Meyer-Brandis – Beyond“, 2011, im kunstraum muenchen, 21.01. bis 06.03.2011.

“[...] I found then by this Experience that which no Philosopher ever dreamed of, to wit that those things which wee call heavie do not sinke toward the Center of the Earth [...]” (aus: Francis Godwin, “The Man in the Moone” [1638])

Das schwarz-weiße gestickte Abzeichen des MOON GOOSE EXPERIMENTS (MGE), das die Künstlerin Agnes Meyer-Brandis (geb. 1973, lebt in Berlin) für ihre Expedition entwickelt hat, zeigt eine Fluggansformation. Das MOON GOOSE EXPERIMENT (MGE) | Version #2 München ist eine bio-poetische Studie, die den kunstraum muenchen und seine BesucherInnen in das Konstrukt eines seltsamen Mondfluges involvierte. Ausgangspunkt ist der Roman „The Man in the Moone“ des englischen Bischofs Francis Godwin, der – verfasst in den Jahren 1599 bis 1603 – als einer der Vorläufer der Science Fiction gilt und in dem der Autor, noch bevor Newton die Schwerkraft definierte, das Phänomen der Schwerelosigkeit beschrieb. Die Erzählung beinhaltet ebenso absurde Phantasien wie Aspekte, die sich mittlerweile als realitätsnah erweisen. Das MGE greift die im wörtlichen Sinne phänomenale Fantasie Godwins von einer Reise zum Mond per Fluggansformation auf und untersucht sie auf ihren Realitätsgehalt und Gegenwartsbezug. Der Fokus liegt dabei weniger auf der Vorstellung von der Eroberung des Weltalls als vielmehr auf dem gewählten Transportmittel, einer Flugkonstruktion mit Gänseantrieb: Wohin geht die Reise des Francis Godwin im 21. Jahrhundert?

M

Geerd Moritz, ohne Titel (VA), 1979

S/W-Fotografie, nummeriert, signiert, auf dünnem Papier
verschiedene Abmessungen
Auflage je Motiv 3

Für genaue Maße und Preis, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten

8 Abbildungen

Vorzugsausgabe anlässlich der Ausstellung „Stadtlandschaften. Photographien 1972–1979“, 1980.

Geerd Moritz (*1947 in Essen) hat anlässlich der Ausstellung „Stadtlandschaften. Photographien 1972–1979“ 25 Abzüge seiner fotografischen Arbeiten als Edition herausgegeben. Jede von ihnen erschien in einer Auflage von drei.

Seit 1972 hat Geerd Moritz etwa 6000 Aufnahmen gemacht. Er fotografierte dabei in der Stadt Vorgefundenes. Zu sehen sind Hinterhöfe, verwinkelte Ecken, Wände, schmale Gänge. Viel weniger also konkrete Orte, als Zwischenorte und Übergangsräume, Nicht-Orte. Seine Fotografien ermöglichen oft keinen Raumeindruck, was durch ungewohnte Perspektiven noch zugespitzt wird. So werden die Motive ins Abstrakte überführt, die Gegenstände werden zu Oberflächen, die der Künstler mit der Kamera abtastet und nach Licht, Schatten und Kontrast befragt. So werden die Bedingungen der Fotografie und die Grundlagen des menschlichen Sehens selbst zum zentralen Thema.

Geerd Moritz debütierte mit dieser Ausstellung 1979 im Kunstraum München, im Anschluss wurde sie im Institut für Moderne Kunst in Nürnberg sowie in der Rosenthal Aktiengesellschaft in Selb gezeigt.



Horst Münch, ohne Titel (VA), 1986

Bleistift auf Papier und Papiercollage, signiert
50 × 35 cm
Unikat

Preis: € 225,-

1 Abbildung
N

Irene Naef, Zwischenwelten, 2003

Farbfotografien, auf Plexiglas aufgezogen
18 × 22,5 cm
7-teilige Serie

Preis: je € 750,-

7 Abbildungen

Die sieben Farbfotografien auf Plexiglas der in Luzern lebenden Künstlerin Irene Naef (geb. 1961) sind eigens für den kunstraum muenchen entstanden. Sie zeigen eine in dominierendes Rot gehüllte junge Frau, welche stets mit dem Attribut der Pusteblume versehen ist. Irene Naef erstellt ihre Fotografien mit Hilfe von digitaler Bildbearbeitungs- und Montagetechniken. Zentrales Thema ihrer Arbeiten ist die Verschränkung von Realität und Fiktion. Dazu bedient sie sich im Fundus der Kunstgeschichte, schöpft aber auch aus dem Pool der digitalen Bilderwelten unserer Zeit. Naefs Vorlagen werden dabei solange be- bzw. überarbeitet, bis sie sich nahezu nahtlos in den neuen Kontext einfügen und so zumindest den Anschein von Wirklichkeit erwecken. Ihr Ziel ist ein Verwunderung hervorrufendes Verunsichern und Überraschen, wobei es ihr um die Frage nach Sinn und Wesen von Bild und Abbild in der heutiger Zeit geht.

Naefs „Zwischenwelten“ offenbaren ihre Realität ebenfalls erst beim zweiten Blick. Eine gezielte Bearbeitung und Manipulation wird sichtbar und uns eröffnet sich die Widersprüchlichkeit von Schein und Sein unserer trügerischen Welt.

N

Ulrike Nattermüller/Horst Münch, Die wunderbare Verbindung (VA), ca. 1983

Bleistift auf Papier und Papiercollage
65 × 50 cm
Unikat

Preis: je € 225,-

7 Abbildungen
N

Astrid Nippoldt, Haus mit Pool # 13 (Cape Coral), 2011

C-Print
30 × 45 cm
Auflage 12

Preis: € 360,-

2 Abbildungen


Die exklusiv im kunstraum muenchen erhältliche Edition Haus mit Pool # 13 der in Berlin lebenden Künstlerin Astrid Nippoldt ist Teil einer 25-teiligen Fotoserie des multimedialen Projektes Cape Coral (2010/2011), das vom 13. Oktober bis 20. November 2011 im Rahmen der Ausstellung Patterns of Paradise im kunstraum muenchen zu sehen war.

In Cape Coral widmet sich Astrid Nippoldt den ästhetischen Schemata eines vermeintlichen Paradieses und präsentiert dem Betrachter das Vexierbild eines Ortes zwischen allzu schnellem Aufschwung und darauffolgendem Niedergang. Das sich wie ein roter Faden durch sämtliche Teilarbeiten Cape Corals ziehende Motiv der Raster- und Vergitterung zeigt sich auch in der Betrachtung der fotografischen Arbeit Haus mit Pool # 13. Erst nach und nach erschließen sich die verschiedenen Ebenen des Bildes; Innen- und Außenraum, Vorder- und Hintergrund, reale und gespiegelte Objekte werden erkennbar – und lassen uns doch stets im Unklaren über den Standpunkt des Betrachters. Das Wechselspiel des Beobachtens beziehungsweise Beobachtet-Werdens, des Sichtbaren und Verborgenen erzeugt ein Spannungsmoment, dem man sich nur schwer zu entziehen vermag.

Astrid Nippoldt (geb. 1973) hat an der HfK Bremen im Atelier für Zeitmedien studiert, war u.a. Stipendiatin des Kunsthauses Essen („Junge Kunst in Essen“, 2002), der Jürgen-Ponto-Stiftung, Frankfurt (2004-2005) und der Villa Massimo, Rom (2006), Preisträgerin des Bremer Förderpreises (2002) und des ars viva 07/08 – SOUND (Kunstpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, 2007) sowie im Postgraduierten-Programm des Instituts für Raumexperimente bei Olafur Eliasson, UdK Berlin (2010).

O

Haralampi Oroschakoff, Ein Ort der Leidenschaft II (VA), 1993

2-teilig
Teil 1: Text auf Bild, Siebdruck
Rahmen 69 × 54 cm
Teil 2: Öl auf Holz, durchbohrt, betitelt, datiert, signiert
Rahmen 28,5 × 29,5 × 1,5 cm
Unikat

Preis: zusammen € 950,-

2 Abbildungen
P

Hermann Pitz, Anlage (VA), 1994

Holz, Glas, Gummi, Papier, nummeriert und signiert
verschiedene Abmessungen, Siehe Bildunterschrift der einzelnen Arbeiten
Serie von 7

Preis: je € 1.100,-

6 Abbildungen
P

Rolf Poellet, o.T., 2013

Öl auf Karton
20 x 20 bis 21 x 16 cm
Unikat

Preis: je 560 € (gerahmt)

3 Abbildungen
R

Tanja Roscic, Lady Buffalo, 2010

Siebdruck, nummeriert, signiert
69,5 × 55,5 cm
Auflage 40 + 10 AP

Preis: € 50,-

1 Abbildung


Philipp Rößle, „die erste Skulptur“, 2011

Öl und Acryl auf Papier
87 × 63 cm
Unikat

Preis: € 1.000,-

1 Abbildung
S

Michael Sauer, 1 Tafelbild, 1983

Sperrholz, mit Öl bemalt, signiert und datiert
23,5 × 74,5 cm
Unikat

Preis: € 900,-

1 Abbildung
S

Barbara und Gabriele Schmidt-Heins, Buchwerke (VA), 1976

Originalarbeiten auf Papier in verschiedenen Techniken und Materialien, z.B. Durchbohrungen, Schnitte, Grasabreibungen, Ölkreide, Fett oder Bleistift;
je 25 Blätter jeder Künstlerin, eingebunden in die gleichnamige Publikation des Kunstraum München anlässlich der Ausstellung 1976
Format der Blätter 29,6 × 20,8 cm, nummeriert, signiert
Auflage 50

Preis: € 125,-

10 Abbildungen
S

Gabriele Schmidt-Heins, Bordeaux (VA), 1976

Dokumentation einer Reise mit je einer eingebundenen Papierarbeit
DIN A4
Auflage 250

Preis: € 25,-

1 Abbildung
S

Rob Scholte, ohne Titel (VA), 1989

Siebdruck mit drei Farben, nummeriert, signiert
62 × 54,2 cm
Auflage 100

Preis: € 175,-

1 Abbildung
S

Bernhard Schreiner, Soft Grilles (I-V), 2014

Acryllack (spray-paint) auf Hahnemühle Aquarellpapier 450 gr.
52 × 42 cm
Unikat

Preis: je 560,- € (in Objektrahmen)

5 Abbildungen
S

Emanuel Seitz, ohne Titel, 2012

Acryl auf Papier
31 × 23 cm
Unikat

Preis: € 500,-

1 Abbildung
S

Fari Shams, European Civilization. Peter the Great and the order of things, 2016

Mappe mit einem Tintenstrahldruck und einem Begleitheft. Der Druck ist rückseitig signiert und nummeriert.
Mappe 43,5 × 31 cm, Tintenstrahldruck 42 × 30 cm, Begleitheft 21 × 14,5 cm
Auflage 20

Preis: € 500,-

4 Abbildungen


“The three individuals Arne Schmitt, Rabbaya Naseer, and Greg Nwosu are asked to carry out the classification of twelfe images by applying a method Adanson applied for the classification of plants in Senegal between 1749-1754, (…). The classification method results in the detailed description of all 12 images once and only once. These descriptions act as categories through which the images can be grouped. Each individual is then asked to select one group of images to submit to this edition.”
(Textauszug aus dem Begleitheft der Edition, verfasst von Fari Shams)

Die Edition ist mit jeweils einem von insgesamt drei verschiedenen Motiven erhältlich.

S

Jürgen Stark, ohne Titel (VA), 1986

Schwarze und weiße Acrylfarbe beidseitig auf Polyester-Zeichenfolie,
signiert und datiert
ca. 24,2 × 28,5 cm
Unikat

Preis: je € 135,- (€ 190,- gerahmt)

28 Abbildungen


Vorzugsausgabe anlässlich der Ausstellung „Jürgen Stark“, 1986.

Der Künstler Jürgen Stark (*1944) thematisiert in seinem Werk die Zerstörung, mit der er alltäglich im Stadtbild der Berliner Nachkriegszeit konfrontiert wurde. Er beschränkt sich dabei nicht nur auf Berlin, sondern setzt sich allgemein mit den Zeugnissen menschlicher Vernichtung auseinander. Als Hilfsmittel zur Bewahrung der Erinnerung spielt die Fotografie bei ihm eine große Rolle. So nutzt Stark Schwarz-Weiß-Fotografien und ihren dokumentarischen Charakter, auf deren Grundlage er neue Werke schafft.

Für die Ausstellung im kunstraum muenchen 1986 setzte Stark diese Arbeitsweise fort. So ist auch hier die Fotografie Ausgangspunkt seiner Werke. Als Malgrund verwendet er Polyester-Zeichenfolie, auf deren Rückseite vergrößerte Fotofragmente collage-artig aufgebracht werden. Diese scheinen durch die milchig-transparente Folie hindurch, wodurch beide Seiten gestaltet werden. Des Weiteren ermöglicht ihm dieses Material durch seine Widerstandsfähigkeit und imprägnierte Oberfläche, Farbe in mehreren Schichten aufzutragen, diese wieder zu lösen und mechanisch, beispielsweise durch Abkratzen, auf sie einzuwirken. Durch die Verwendung von vergrößerten Fotografie-Fragmenten wird deren Feinstruktur sichtbar gemacht und ein Ausdruck des Nebelhaften und Diffusen entsteht. Im Entstehungsprozess der Arbeiten setzt der Künstler die Thematik der Zerstörung physisch um.

S

Alexander Steig, MONUMENT I, 2011

Farbfotografie, Ausbelichtung auf Pearl Supreme
30 × 21 cm
Auflage 10 + 3 AP

Preis: € 90,-

1 Abbildung


Edition anlässlich der Ausstellung „Alexander Steig – VISUS VISERE“, 2011 im kunstraum muenchen.

Die Farbfotografie des Künstlers Alexander Steig (geb. 1968) zeigt einen düsteren, nur wenig beleuchteten Kellerraum. Der Blick fällt auf einen Stuhl mit einem Monitor, neben einer dunkelgrünen Tür.

In seinen Arbeiten setzt sich der in Luxemburg lebende Künstler kritisch mit dem Thema der Selbst- und Fremdbestimmung in einer zunehmend kontrollierten Gesellschaft auseinander. Im Vordergrund steht hierbei die Erforschung unterschiedlicher Realitätsebenen und die damit verbundenen Wahrnehmungsstrukturen. Steig reflektiert allerdings nicht nur das Zustandekommen von Bildern, sondern thematisiert auch die Schaulust des Subjekts. Minimalistisch konzentrierte Videoinszenierung mit dem sogenannten Closed-Circuit-Verfahren finden bei ihm besonderen Einsatz.

Das Closed-Circuit-Verfahren ist in der Kunstgeschichte spätestens seit den frühen 1970er Jahren durch Künstler wie Nam June Paik (1932-2006) - dem Begründer der Video- und Medienkunst - oder dem amerikanischen Konzeptkünstler Bruce Naumann (geb. 1941) bekannt, welche der Frage nach der Beschaffenheit der Wirklichkeit, sowie der eigenen Identität nachgehen. Zur selben Zeit finden sich Closed-Circuit-Installationen auch im Alltag in Form von Überwachungskameras wieder. Die öffentliche und private Sphäre unterliegt immer mehr der Beobachtung und Kontrolle und suggeriert durch die Überwachung trügerische Sicherheit, unterwandert aber zugleich auch die eigene Privatsphäre.

Steigs Video-Installationen wirken in einem hochtechnisierten Zeitalter wie ein lakonischer Kommentar auf die Absurdität der massenhaften Datenspeicherung der Überwachungskultur unserer Zeit. Die Skepsis richtet sich gegen eine Bilderflut, die sich unserer Verfügbarkeit zwangsläufig entzieht, weil wir die Vielfalt an Informationen nicht mehr aufnehmen können. Dabei zielt er auf die Problematik eines Kontrollsystems, das seine Spannung aus der Dialektik der Erwartungshaltung des Betrachters bezieht.

T

Oraib Toukan, Visit Beirut, 2011

Fotomontage
20 × 25 cm
unlimitierte Edition
Kunstraum-Auflage 12

Preis: € 150,-

1 Abbildung


Edition anlässlich der Ausstellung „Oraib Toukan – Splice“, 2012.

Oraib Toukan arbeitet medienübergreifend nach einem Verfahren, das sie mit „Mimikry-als-Methode“ bezeichnet. „Visit Beirut“ (2011) ist eines der vielen ironischen und selbst-reflexiven Collagen, die sie zu ihrem Vergnügen herstellt. Die Motive hierzu stammen aus ihrer privaten Sammlung von Bildern. Jedoch sind diese Collagen nicht als Ausstellungsobjekte konzipiert, sondern erscheinen in verschiedenen Publikation. „Visit Beirut“ erschien u.a. im Zusammenhang mit dem Map Marathon der Serpentine Gallery und wurde folgend u.a. in dem Buch „Fifteen Ways to Leave Badiou“ von Bassam El Baroni abgedruckt.

U

Timm Ulrichs, Zwei schwarze Schafe, 2016/17

MDF-Platte mit 48 Spielzeugschafen
Platte 65 × 45 cm, Schafe 6,5 × 9 × 3,5cm
Auflage 12

Preis: € 1.200,-

1 Abbildung


Martin Wöhrl, Pong, 2012

Beton, Glas, Holz
Pong 56 × 5 × 7 cm
Unikat

Preis: € 500,-

1 Abbildung
W

Matthias Wollgast, Standbild 7, 2017

Inkjet Print
46 × 55 cm
Auflage 10 + 5AP

Preis: € 260,- (gerahmt € 410,-)

1 Abbildung


Doris Maximiliane Würgert, Frankreich 2012, 2012

Photographie, Fine Art Print
30 × 40 cm
Auflage 6

Preis: € 430,-

1 Abbildung