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Nachdem die Inzidenzzahlen für München in den vergangenen Tagen beständig unter 100 geblieben sind, können wir ab Mittwoch, den 12. Mai 2021, unter Berücksichtigung der Hygienvorschriften die Ausstellung wieder öffnen. Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Now that the incidence rates in Munich have remained consistently below 100, we will be able to reopen the exhibition to the public beginning Wednesday, May 12, 2021. Further information may be found here.

Astrid Busch
weder Wüste noch Wald

25.04. – 06.06.2021


Ein von der Künstlerin vor Ort produzierter Clip gibt Einblicke in die aktuelle Präsentation im Kunstraum. Unterlegt mit Auszügen aus einem Gespräche der Künstlerin Astrid Busch mit der Kuratorin Dr. Patricia Drück.

www.vimeo.com/buschastrid

Zur Ausstellung ist eine Edition erschienen.

Das künstlerisches Interesse von Astrid Busch (geb. 1968) gilt den wechselseitigen Bezügen von Fotografie, Video und Projektion im Raum im Zusammenhang mit ortsspezifischen Interventionen. Analoge und digitale Techniken agieren im Wechselspiel. Die Stadt als Ort im andauernden Prozess der Bewegung und Veränderung, erfährt in ihren multimedialen Rauminszenierungen eine künstlerische Umsetzung.

Für den Kunstraum München entwickelt sie Rauminstallationen, deren Basis der Umgang mit Raum und Architektur in den Planstädten Metsamor (Armenien um 1969) und Brasilia (Brasilien um 1960) ist. Dabei bedient sie sich jener Lichtverhältnisse, Klangkulissen und Materialitäten, die an den jeweiligen Orten zu finden sind. Somit thematisieren ihre Installationen den Charakter eines Ortes, während sie zugleich selber neue Orte bilden.

Sie überschreibt historische Bilder und Fundstücke, die sie vor Ort sammelt, mit der eigenen fotografischen Arbeit. So wird die Atmosphäre, die die Gebrauchsspuren und somit die Geschichte der Materialien hervorbringen mit aktuellen Bildern und Projektionen verwoben.

Utopische Räume, ideale Städte und reale Stadtplanungen verweben sich und zeigen ein Wechselspiel von Vision und Wirklichkeit, von Errungenschaft und Scheitern.

Astrid Busch hat an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und an der Kunsthochschule Berlin Weissensee studiert. Sie ist Meisterschülerin von Katharina Grosse und erhielt zahlreiche internationale Stipendien und Förderungen. Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf.

Kuratiert von Patricia Drück

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung.



Astrid Busch (b. 1968) focuses on the reciprocal relationships between photography, video, and projection into space within the context of site-specific interventions. Analogue and digital techniques interact in her work, and the city as a space affected by continual processes of movement and change experiences an artistic transformation in her multimedia stagings.

For the Kunstraum München, she has developed installations based on the manner in which space and architecture are dealt with in the planned cities of Metsamor (Armenia, circa 1969) and Brasilia (Brazil, circa 1960). She draws on the light conditions, soundscapes, and materialities found at each of these locations to create scenarios that thematize the character of a place, while at the same time forming a new one.

She overwrites historical images and found objects collected on site with her own photographic work. In this way, the atmosphere produced by the traces of use and history of these materials is interwoven with current images and projections.

Utopian spaces, ideal cities, and real urban planning intertwine to reveal the interplay between vision and reality, achievement and failure.

Astrid Busch studied at the Academy of Fine Arts Nuremberg and the Weissensee Academy of Art in Berlin. She is a master student of Katharina Grosse and has received numerous international scholarships and grants. Her work can be seen in national and international exhibitions. She lives and works in Berlin and Düsseldorf.

Curated by Patricia Drück

The exhibition is made possible with the support of the Erwin und Gisela von Steiner Foundation.