Mio Okido. Der Tagalptraum
Die in Berlin lebende Konzeptkünstlerin Mio Okido beschäftigt sich mit kollektiven Erinnerungskulturen im globalen Kontext. Bei ihrer Archiv- und Stadtforschung sowie in Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Institutionen untersucht sie die deutsche und Münchner NS-Geschichte aus der Perspektive einer Künstlerin aus Japan – einem ehemaligen Verbündeten des NS-Regimes. Ihr Fokus liege auf der kollektiven Mittäterschaft gewöhnlicher Bürger:innen, auf »alltäglichem Niveau«, sagt Okido, und darauf, wie diese im städtischen Raum und in den Medien repräsentiert werde. Auf Grundlage dieser Recherche wird sie den Kunstraum München für ihre Ausstellung »Der Tagalbtraum« installativ und multimedial bespielen und »das Potenzial des Hauses optimal ausschöpfen«, so Okido weiter.
Die Ausstellung wird kuratiert von Alexander Steig
Berlin-based conceptual artist Mio Okido explores global cultures of collective memory. Her archival and urban research projects and collaborations with organizations and institutions address German history—particularly Munich’s Nazi past—from the perspective of an artist from Japan, a former ally of the Nazi regime. Okido’s work focuses on the collective everyday complicity of ordinary citizens and how that complicity is reflected in both the media and urban space. Her exhibition »Der Tagalbtraum« is convertig the Kunstraum into a multimedia installation that she states »makes optimal use of the building’s potential.«
The Exhibition is curated by Alexander Steig
