Edith Saldanha
Skin Bodies

16. Januar bis 25. Januar 2026

Eröffnung:
15. Januar 2026, 18:00 Uhr

[Panel-Diskussion]
»Zwischen Freiraum und Marktlogik«
Der Körper im Spannungsfeld von Kunst und Kultur
Sonntag, 18. Januar 2026 um 19 Uhr

Das Foto zeigt die Künstlerin Edith Saldanha während einer Performance Foto: Edith Saldanha

Das Projekt »Skin Bodies« reflektiert durch Video, Kostüm, Text und Sound die Auswirkungen von institutioneller sowie struktureller Gewalt auf Performanz und Subjektivität von Körpern.

Ausgangspunkt der Auseinandersetzung ist die Zweikanal-Videoinstallation SKIN.BODIES I (2024, 17’32 Min.) der Videokünstler:in, Schauspieler:in und Performer:in Edith Saldanha, in der die Transformation von Körpern unter systemischem Zwang sichtbar werden. Im Mittelpunkt steht die Haut: als Archiv von Gewalt und Erinnerung, aber auch als Ort möglicher Transformation.

Theoretische Bezugspunkte für SKIN.BODIES I sind Pierre Bourdieus »Die feinen Unterschiede« und Frantz Fanons »Schwarze Haut, weiße Masken«. Desweiteren zog Saldanha Inspiration aus Werken von Grada Kilomba, ORLAN, Marvin M’toumo sowie aus popkulturellen Bezügen. Die Arbeit entstand im Rahmen einer Recherche in New York. Der Aufenthalt in Bedford-Stuyvesant, einem historisch Schwarzen Arbeiterviertel in Brooklyn, sowie die Recherche insbesondere im »Schomburg Center for Research in Black Culture« in Harlem flossen maßgeblich in das Projekt ein.

Das Foto zeigt den teilverhüllten Kopf der Künstlerin Edith Saldanha. Sie blickt nach oben rechts.

Foto: Edith Saldanha

Das Projekt wird kuratiert von Sophie Eisenried.

Zusätzliches Programm

[Panel-Diskussion] 
»Zwischen Freiraum und Marktlogik«
Der Körper im Spannungsfeld von Kunst und Kultur
Sonntag, 18. Januar 2026 um 19 Uhr

Auf dem Panel gehen wir der Frage nach, wie künstlerische Körper innerhalb des Kunstbetriebs verhandelt werden, der maßgeblich von Markt-, Förder- und Verwertungslogiken bestimmt ist und autonome Ausdrucksräume zugleich ermöglicht wie begrenzt. Vika Kirchenbauer (Künstlerin), Mako Sangmongkhon (Outreach- und Communitybuildung, Haus der Kunst München), Kalas Liebfried (Künstlerische Leitung, Lothringer 13 Halle, München) und Edith Saldanha (Künstler:in) diskutieren, wie sich diese Bedingungen auf Sichtbarkeit, Performativität und Widerstand auswirken und inwiefern Themen wie (Anti-)Faschismus und (Anti-) Rassismus unter solchen Voraussetzungen glaubwürdig verhandelt werden können. Ausgehend von der Ausstellung werden körperliche Praktiken als politisch und strukturell geformte Prozesse diskutiert.