Kunst im Dritten Reich

1974 fand im Frankfurter Kunstverein mit »Kunst im 3. Reich. Dokumente der Unterwerfung« die erste Ausstellung über NS-Kunst nach 1945 statt. Sie setzte sich erstmals kritisch mit NS-Kunst auseinander und kann als Prototyp für eine politisch engagierte Ausstellungspraxis der 1970er Jahre gelten. 50 Jahre später beschäftigen wir uns erneut mit dieser Ausstellung und den damals wie heute virulenten kunst- und zeitgeschichtlichen Kontexten und Kontroversen. Dazu arbeiten wir mit Paula Gehrmann zusammen, deren künstlerische Praxis Ausstellungsarchitektur mit Vermittlungskonzepten verbindet.

In diesem Rahmen soll NS-Kunst als Gegenstand der bundesrepublikanischen Erinnerungskultur vorgestellt und zugleich gezeigt werden, welchen Stellenwert sie innerhalb der zeitgenössischen Forschung und Ausstellungspraxis einnimmt. Wir möchten damit wichtige Impulse für die Diskussion um die Verantwortung von Kunst und Kultur in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft geben.

Das Foto zeigt zwei männliche Besucher der Ausstellung vor zwei in der Ausstellung zu sehende Abbildungen. Links ein Foto von Kriegsgefangenen, mit Verletzungen und darbend, reechts einen Akt im Stile der in der NS-Zeit favorisierten Malerei.

Foto: Barbara Klemm, 1974
Ausstellung Kunst im 3. Reich. Dokumente der Unterwerfung, Frankfurter Kunstverein,
15. Oktober bis 8. Dezember 1974

Kuratiert von Ambra Frank und Luise Horn
In Kooperation mit Paula Gehrmann (Künstlerin, Leipzig)
und Constanze Metzel (Kulturarbeiterin, Berlin)

Die Ausstellung wird gefördert durch die Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung.

Logo der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung

Daniela Georgieva

[English version below]

Mit der Performance »gestures in space« lotet die Künstlerin Daniela Georgieva aus Düsseldorf den historischen Montgelas-Saal im Bayerischen Hof körperlich und tänzerisch aus. Sie kettet Geste um Geste aneinander, um diese zu skulpturalen Bewegungen und Körpern werden zu lassen. Dabei liegt ihre Konzentration auf je einem Körperteil und dessen Erforschung im Kontext von Körper, Bewegung und Raum. Sie entwirft, strukturiert oder verwirft Bewegungs- und Körpermuster und konzipiert diese radikal um.

Ihre künstlerische Handschrift als Choreographin ist besonders durch die Verschmelzung von zeitgenössischem Tanz, visueller Kunst und elektronischer Musik geprägt. Eine wichtige Referenz ist die Praxis des Judson Dance Theaters, dem in den 1960er-Jahren in New York gegründeten Zusammenschluss von Künstler:innen verschiedener Gattungen: Alltägliche Bewegungen und Gesten, Spielstrukturen, einfache Aufgaben und soziale Interventionen wurden in die Performances integriert und der Tanz damit revolutioniert.

In enger Zusammenarbeit mit Künstler:innen aus Bühnenbild, Kostüm und Musik entstehen Georgievas dichte Choreographien als interdisziplinäre Gesamtkompositionen und multisensorische Arbeiten für ein vielfältiges Publikum – im White Cube des Museums, in der Black Box im Theater, im öffentlichen Raum oder einer Festivalsituation wie zur diesjährigen Ausgabe von Various Others.

Daniela Georgieva (*1979) stammt aus Bulgarien und lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Als interdisziplinäre Künstlerin, die ursprünglich aus der bildenden Kunst kommt und als Soundkünstlerin Pony selbst elektronische Musik produziert hat, konzentriert sie sich seit 2016 ausschließlich auf Tanz und Performancekunst. In ihrer künstlerischen Arbeit thematisiert sie vielfältige Beziehungsebenen, die in der Körperlichkeit und im Tanz zum Ausdruck kommen und verleiht den komplexen Verbindungen zwischen Menschen eine sichtbare Form. Dabei hinterfragt und dekonstruiert sie gesellschaftliche Normen und Machtstrukturen, insbesondere in Bezug auf Körperbilder, Alter, Geschlechterrollen und queere Identitäten und lässt Raum für die Vielfalt tänzerischer Körper und genderneutrale Ausdrucksformen entstehen.

Zuletzt waren ihre künstlerischen Produktionen in der Kunsthalle Düsseldorf, dem tanzhaus nrw, im brut Wien, im Rahmen des düsseldorf festivals und auch überregional als Kunst im öffentlichen Raum zu sehen. Außerdem unterrichtet Georgieva an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf am Fachbereich Design im Kontext Raum.

Eingeladen von Friederike Schuler

Im Rahmen von Various Others: 8. – 11. Mai 2025


With the performance gestures in space, the artist Daniela Georgieva from Düsseldorf explores the historic Montgelas Hall in the Bayerischer Hof physically and through dance. She chains gesture after gesture together to turn them into sculptural movements and bodies. Her main focus is on one part of the body at a time and its exploration in the context of body, movement and space. She designs, structures or discards movement and body patterns and radically reconceptualizes them.

Her artistic signature as a choreographer is particularly characterized by the fusion of contemporary dance, visual art and electronic music. An important reference is the practice of the Judson Dance Theatre, an association of artists from various genres founded in New York in the 1960s: Everyday movements and gestures, structures of play, simple tasks and social interventions were integrated into the performances, thus revolutionizing dance.

In close collaboration with artists from the fields of stage design, costume and music, Georgieva creates dense choreographies as interdisciplinary overall compositions and multi-sensory works for a diverse audience – in the museum’s white cube, in the theatre’s black box, in public spaces or in a festival setting such as this year’s edition of Various Others.

Daniela Georgieva (*1979) originates from Bulgaria and lives and works in Düsseldorf for more than twenty years. As an interdisciplinary artist who originally comes from the visual arts and has produced electronic music herself as sound artist Pony, she has focused exclusively on dance and performance art since 2016. In her artistic work, she thematises diverse levels of relationships that are expressed in physicality and dance and gives the complex connections between people a visible form. In doing so, she questions and deconstructs social norms and power structures, particularly in relation to body images, age, gender roles and queer identities, and creates space for the diversity of dancing bodies and gender-neutral forms of expression.

Most recently, her artistic productions have been shown at Kunsthalle Düsseldorf, tanzhaus nrw, brut Wien, as part of the düsseldorf festival and also nationally as art in public space. Georgieva also teaches design in the context of space at the Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf.

Inivted by Friederike Schuler

As part of Various Others: May 8-11, 2025


Performance »Daniela Georgieva. gestures in space« im Bayerischer Hof (Fotos: Sigrid Reinichs)

Sommeratelier


Lu Cheng

Lu Cheng (*1996 in Shanghai) ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die an der Schnittstelle von Skulptur, Installation und Raumforschung arbeitet. Nach einem Studium des Industriedesigns an der Kunstakademie China (2014–2016) studierte sie ab 2018 Grafik in der Klasse Kogler an der Akademie der Bildenden Künste München und schloss 2025 als Meisterschülerin bei Professor Peter Kogler ihr Diplomstudium abIn ihrer Praxis untersucht Lu Cheng biomorphe Formen, prozessuale Entwicklungen und das Verhältnis zwischen organischen und konstruierten Strukturen. Ihre keramischen und metallischen Installationen wachsen dynamisch in den Raum und thematisieren Fragilität, Widerstandskraft und Transformation.

Das Biold zeigt die Künstlerin Lu Cheng in der Halbtotalen vor einer ihrer Arbeiten.

Foto: @ Images Marlene Mauer

Im »Sommeratelier« setzt Lu Cheng ihre bisherige Auseinandersetzung mit dem Thema der »lebhaften Materie« fort und erforscht die Beziehungen sowie Spannungen zwischen der menschlichen und nicht-menschlichen Welt weiter. Dabei entstehen ortsspezifische Installationen und Skulpturen, die sich aus den räumlichen Gegebenheiten und der besonderen Architektursprache des Kunstraums heraus entwickeln.

Das spannungsreiche und zugleich besondere symbiotische Verhältnis zwischen Körper und Umgebung führt zu einem fortwährenden gegenseitigen Wandel – ein widersprüchliches Wechselverhältnis, das ihre künstlerische Reflexion nachhaltig prägt.

Eingeladen von Alexander Steig und Daniela Stöppel


Béla Juttner

Béla Juttner (*1997) absolvierte 2021 seinen Master in Modedesign an der Royal Academy of Fine Arts Antwerpen und schloss 2025 sein Kunststudium bei Peter Kogler in München ab. 2024 erhielt er den Leonhard-und-Ida-Wolf-Preis, 2025 den Debütantenpreis sowie den Preis Junge Kunst. Ausgestellt wurden seine Arbeiten u. a. in München, Belgien und Paris. In seiner künstlerischer Arbeit spielen Gattungsgrenzen kaum noch eine Rolle; die Übergänge von Installation, Performance, Mode, Design, Malerei und Film sind fließend. Seine Performances thematisieren Körperverwandlungen, Häutung und Auflösung von Geschlechtsidentitäten. Die Erfahrungen der Arbeit am und mit dem eigenen Körper durch seine Ballettausbildung sowie während des Modedesignstudiums verschränkt Béla Juttner in seinem Kunststudium mit gesellschaftlichen Fragestellungen.

Das Bild zeigt eine Wiese. In der liegt der Künstler, eingehüllt in ein KLeidungsstück, das im sehr deutlich zu groß ist.

Foto: Stephan Juttner

Am 13. Juli 2025 hat die Performance »Lebenslauf 1« als Kooperation zwischen »En Plein Air 2025« und dem Kunstraum stattgefunden, einer Wanderung des Künstlers durch München, die am Isarufer auf Höhe der Reichenbachbrücke in einer öffentlichen Performance ihr Ende fand. Der Künstler trug dabei ein 100-fach vergrößertes Babyjäckchen – Kern seines konzeptuellen Lebenswerks »YOUR SOLID LIFE«. Dieses biografisch motivierte Projekt wird in Performances aktiviert und dokumentiert: In Familienarchiven stieß Juttner auf ein Foto, das seinen ersten Ausflug als Baby in einem magentafarbenen Samtjäckchen und Mützchen des Modeschöpfers Yves Saint Laurent zeigte. Dieses Outfit ist Ausgangspunkt des konzeptuellen Kunstwerks – jedes Jahr kommt in einer neuen Aktion eine Schicht dazu. Während der Performance am Isarufer wurden die achtundzwanzig Lagen der Jacke, die den Lebensjahren des Künstlers entsprechen, mit Roter Bete eingefärbt und zwischen Bäumen getrocknet. Das Publikum wurde eingeladen, in das Geschehen der Performance einzuwirken. Das Sommeratelier wird Béla Juttner in erster Linie dazu nutzen, das bei der Performance entstandene Videomaterial zu einem eigenständigen Film zu verarbeiten, der im Rahmen der Open Studios im Kunstraum Premiere haben wird. 

Eingeladen von Emily Barsi und Patricia Drück

Judith Karcheter

Sichtbar machen, was verborgen bleibt – die Arbeiten von Judith Karcheter sind mehr als visuelle Erscheinungen. Klare Formen treffen auf subtile Erzählstrukturen, farbige Kompositionen wecken poetische Assoziationen, die präzise Anordnung im Raum zeugt von konzeptioneller Stärke. Jedes Objekt, jede Wandarbeit und jede performative Geste folgt einer durchdachten Choreografie.
Die Motive entstehen aus zufälligen, sinnlichen Alltagssituationen. Die Eindrücke hält die Künstlerin mit Skizzen, Fotos, Fundstücken oder Textnotizen fest. Diese Erfahrungen verdichtet sie in einem fortlaufenden, iterativen Arbeitsprozess. Ihr Archiv ist zugleich Fundus und Spiegel biografischer wie geografischer Impulse – etwa von Reisen, zuletzt nach Brasilien. Dort entstandene Fotografien wirken beiläufig, offenbaren jedoch bei näherem Hinsehen eine formale Präzision. In Ausstellungen erscheinen sie wie poetische Randnotizen, die Alltägliches neu beleuchten.

Über Jahre hinweg entwickelt die Künstlerin ein visuelles Vokabular aus geometrischen Formen und einem breiten Farbspektrum. Dieses fließt nicht nur in Collagen, sondern auch Textilarbeiten, Objekte und raumgreifende Installationen ein. Performative Elemente thematisieren Körpergrenzen und Schutzräume, sind sinnliche wie politische Reflexionen – zwischen Intimität und Öffentlichkeit, Form und Erfahrung.

Kuratiert von Dr. Patricia Drück

Die Ausstellung wird gefördert von der Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung sowie
Karo König

Judith Karcheter’s works are more than just visual appearances. Clear forms meet subtle narrative structures, colorful compositions evoke poetic associations, and the precise arrangement in space reflects conceptual strength. The motifs arise from random, sensual everyday situations. The artist captures her impressions in sketches, photos, found objects, or text notes. She condenses these experiences in an ongoing, iterative work process. Her archive is both a repository and a mirror of biographical and geographical impulses—such as from her travels, most recently to Brazil. The photographs taken there appear casual, but on closer inspection reveal a formal precision. In exhibitions, they appear like poetic marginal notes that shed new light on everyday life.

Over the years, Judith Karcheter has developed a visual vocabulary of geometric shapes and a broad color spectrum resulting in collages, textile works, objects, and large-scale installations. Performative elements address bodily boundaries and safe spaces, serving as sensual and political reflections—between intimacy and public sphere, form and experience.

Curated by Dr. Patricia Drück

The exhibition is sponsored by the Erwin and Gisela von Steiner-Stiftung and Karo König.

Judith Karcheter: Palme Stoff Papier, Ausstellungsansicht © Kunstraum München (2025) | Foto: Thomas Splett

Performance von Judith Karcheter und Katja Schütt in der Ausstellung Judith Karcheter: Palme Stoff Papier,
© Kunstraum München (2025) | Foto: Thomas Splett

Judith Karcheter: Palme Stoff Papier, Ausstellungsansicht © Kunstraum München (2025) | Foto: Thomas Splett

Judith Karcheter: Palme Stoff Papier, Ausstellungsansicht © Kunstraum München (2025) | Foto: Thomas Splett

Judith Karcheter: Palme Stoff Papier, Ausstellungsansicht © Kunstraum München (2025) | Foto: Thomas Splett

Franziska Nast

»Maybe baby,
maybe mood,
sometimes moody,
mood kommt vor.
Depends.«

In ihrer Ausstellung im Kunstraum München vermischt Franziska Nast existenzielle und weniger dramatische emotionale Zustände zu einem Gesamtbild. Zwischen Vergänglichkeit, Unbeschwertheit, Sehnsucht, Party, Glamour und Widerstand entfalten sich in Ober- und Untergeschoss des Kunstraum die komplexen Gemütslagen des »nasty universe«.

Immer wieder verwendet Nast Techniken auf Untergründen, die nicht für solche Anwendungen vorgesehen sind: Sie arbeitet bevorzugt mit kontrastierenden Materialien wie Haut, Reispapier, Metall oder Asphalt, in die sie zeichnet, tätowiert, perforiert oder sandstrahlt. So fügt sie in die Oberflächen von sowohl gefundenen als auch selbst produzierten Materialien verschiedene Zeichnungen und Texte ein, die in einen Dialog mit den persönlichen und gesellschaftlichen Bedeutungen der Objekte treten. Dabei verknüpft Nast Themen wie Erinnerung, Care-Arbeit und Affekt und legt zugleich Brüche und Überlagerungen ihrer multiplen Rollen als Künstlerin, Betreiberin des Modelabels Fack Fushion, Tätowiererin, Buchgestalterin, Mutter und Mitbegründerin des Kunstverein St. Pauli offen.

In Foto- und Videoarbeiten, Zeichnungen und bronzierten Skulpturen verschränkt Nast dabei autobiografische Elemente mit feministischen, kunsthistorischen und popkulturellen Referenzen. Ein wiederkehrendes Objekt ist ihre Alocasia macrorrhiza (im Volksmund Elefantenohr), eine Zimmerpflanze und treue Wegbegleiterin der Künstlerin, die seit vielen Jahren einen Platz in ihrem Hamburger Atelier hat. Die Alokasie ist nicht nur in die Kolonialgeschichte botanischer Gärten verstrickt, sondern auch Teil von Nasts Familie, und findet wie alle Familienmitglieder regelmäßig Eingang in die künstlerische Auseinandersetzung. 
Im Kunstraum München trifft dieses palmenartige Gewächs auf Bilder von Zahnabdrücken der Künstlerin, die als Träger für Schmuck und Botschaften fungieren (»Zähneknirschen mit Bling-Bling!«) und auf eine tätowierte Urne. 

Fast meint man, einen pulsierenden Beat zu spüren, der sich über das Gesamtgefüge legt und dabei eine Wandarbeit aus Erdnüssen streift (»was haben Alokasien mit Erdnüssen zu tun?«) bis er sich im Sonnenuntergang eines raumgreifenden Videos auflöst – »into the nasty universe, vom feeling her!«

Kuratiert von Lena von Geyso und Nina Holm.

Das Bild trägt die Überschrift "Still Loving Vamirzähne" und zeigt in blau gehaltene kleine Zeichnungen, die als Muster für Tattoos dienen.

F. Nast, Tattoo-Motivkollektion, 2025


Zur Finissage am Sonntag, 6. Juli 2025, ab 12 Uhr, lädt die Künstlerin zu einem ihr noch unbekannten Programm ein. (»Kommt auf den mood und das money an!«)
Weitere Informationen folgen kurzfristig. Alles, was wir bisher wissen *:

»Finissage – (Some mood in the meantime)(Stimmung in der Zwischenzeit)
In einem moody & hybriden Zusammenspiel von Analogem und Digitalem erforscht das nasty Rahmenprogramm die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und Ding.
Haut kommt vor. Mood kommt vor. Depends.
Die Arbeiten von Nast kreisen um Identität, Weiblichkeit und soziale Normen und eröffnen dabei Zwischenräume des Wandels. Was bedeutet es, die Gestalt wechseln zu können, in einer manchmal magischen Welt? Getting lost.
Wann, wie, wo – bleibt offen. Abhängig vom Mood entstehen kurze Zwischen-Intermezzi, deren Bekanntgabe kurzfristig erfolgt.
Ein Ort des discovery, Entdeckung und Begegnung – zumindest mal von Möglichkeiten.
Ja, ey, maybe paradise im jardin de regrets.«

* Jetzt wissen wir schon mehr:

Temporäres Tattoo-Studio
Dienstag, 1. Juli bis Donnerstag, 3. Juli 2025
Da die Termine begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung per E-Mail: info(at)franziskanast.de

Zum Ausklang der Ausstellung »M wie Mood« von Franziska Nast verwandelt sich das Erdgeschoss des Kunstraum München in ein temporäres Tattoo-Studio. Seit 2012 führt Nast, die bei dem Tätowierer und Fotografen Herbert Hoffmann das Tätowieren lernte, ausstellungsbegleitende Sessions durch. Die eigens für den Kunstraum entwickelte Motivkollektion »Still loving Vampirzähne« greift zentrale Elemente von »M wie Mood« auf. Wie bei Nasts ortsspezifischen Tattoo-Interventionen üblich, sind die Motive exklusiv und nur an diesen drei Tagen im Kunstraum erhältlich. Die Tattoos fungieren dabei gleichermaßen als Edition und körperliches Ausstellungsarchiv.

Finissage zum Open Art Munich Gallery Weekend
Sonntag, 6. Juli 2025, ab 12 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend.

Dialogische Gesprächscollage
Sonntag, ab 16 Uhr
mit Franziska Nast, Michael Hirsch, Lena von Geyso und Nina Holm

Gemeinsam nähern sich der Philosoph, die Künstlerin und die beiden Kuratorinnen in spontaner und dialogischer Form der Ausstellung an und nehmen dabei auf Motive zu Arbeit, Sehnsucht und künstlerischen Strategien des »Durchlöcherns« Bezug – angelehnt an Passagen aus Nasts umfassendem Künstler:innenbuch »RRRRReality« (Textem Verlag, 2023) und dem jüngsten Buch »Durchlöchert den Status Quo« von Michael Hirsch (zusammen mit Kilian Jörg, Edition Nautilus, 2025).

Franziska Nast ist bildende Künstlerin, Buchgestalterin und Fashion Designerin und arbeitet in den Bereichen Zeichnung und Multimedia. 2011 schloss sie ihr Studium in Bildender Kunst und Kommunikationsdesign an der HBK Braunschweig ab. Seit 2007 praktiziert sie als Schülerin und Freundin des Tätowierers Herbert Hoffmann das Tätowieren. Daneben ist sie Mitgründerin des Kunstvereins St. Pauli in Hamburg, mit dem sie seit 2006 experimentelle Ausstellungsformen im urbanen Kontext entwickelt. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet Nast mit Metamorphosen von Techniken und Zeichnungen, wobei die Arbeitsmethoden und Materialien immer wieder hinterfragt und in verschiedenen Bereichen neu interpretiert werden.
Nast hat national und international ausgestellt, darunter im Kunstverein Wolfsburg (2024), im Kunsthaus Hamburg (2021) oder im Kunstverein Miagao, Philippinen (2020). Ihre erste museale Einzelausstellung fand 2023 im Arp Museum, Bahnhof Rolandseck, statt. Sie erhielt mehrere Stipendien und Auszeichnungen, darunter das Hamburger Zukunftsstipendium (2021) und das NEUSTART KULTUR-Stipendium der Stiftung Kunstfonds (2022).

Michael Hirsch ist promovierter Philosoph, Politikwissenschaftler und Kunsttheoretiker. Er lehrt politische Theorie an der Universität Siegen und arbeitet als freier Autor in München. Seine Arbeit kreist um kritische Gesellschaftstheorie, Kulturpolitik und Ästhetik. Zu seinen aktuellen Publikationen zählen »Durchlöchert den Status Quo. Autonome Zonen, radikale Demokratie und Ökologie« (zusammen mit Kilian Jörg, 2025), sowie »K – Kulturarbeit: Progressive Desillusionierung und professionelle Amateure« (2022) sowie »R – Richtig Falsch. Es gibt ein richtiges Leben im Falschen« (2019).


Das Projekt wird unterstützt durch die Klaus-Dahms-Stiftung für Bildung, Kultur und Sport und die Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung.
Die Werkproduktion von Franziska Nast wird gefördert durch die Liebelt-Stiftung Hamburg.

Tin Makes Sense Gastprojekt

Das Gastprojekt »Crotla Presents: Tin makes Sense« zeigt die Ergebnisse eines kollaborativen Arbeitsprozesses, in dem sich die eingeladenen Künstler:innen mit dem Material Zinn experimentell auseinander gesetzt haben. Die Arbeiten werden gemeinsam installativ präsentiert.

Ein Gastprojekt im Kunstraum, aus Anlass der Münchner Schmuck


Der Einfluss von Metallen auf die Menschheit wird bezüglich der Nomenklatur langandauernder Perioden der Menschheitsgeschichte evident. Verwendung findet in der Ausstellung „Tin makes Sense“ Zinn, welches bereits ab der Bronzezeit seinen Einsatz in der namensgebenden Legierung findet, zusammen mit Kupfer. Als eines der am frühesten verarbeiteten Metalle lässt sich dessen historische Bedeutung nicht leugnen, auch, wenn sich die Natur der Produkte gewandelt hat: Während man mittelalterlichen Pilgermarken aus einer Blei-Zinn-Legierung sogar eine heilende Wirkung nachgesagt hat, kann man gleiches nicht von modernen 10-, 20- und 50-Cent-Münzen behaupten, obgleich diese ebenfalls Zinn enthalten. Beide Objektklassen verbindet jedoch eine ähnliche Implikation: Sie sind Beweise für abstrakte Stellvertreterbeziehungen, Transaktionen und Transformationen.

Der Fokus der Ausstellung „Tin makes Sense“ schöpft sowohl aus dem Gewicht des historischen Metalls Zinn als auch aus dem graduellen Verfall seines metaphysischen Werts: Besitzt Zinn in seiner reinen Form noch eine valide Daseinsberechtigung, oder hängt dessen Akzeptanz nur mehr an seinem Nutzen als Beimischung zu anderen Metallen? Wie kann es in den Fokus gerückt werden, wenn es größtenteils nur als Legierungszusatz Verwendung findet, wobei im Anschluss das Endprodukt seine Bestandteile vollkommen überschattet?

Aufgestellt wird die Behauptung, dass genau ebendiese Eigenschaft Zinn als Material von anderen abhebt. Sein bei 231,9°C liegender Schmelzpunkt erleichtert maßgeblich die Bearbeitung und erlaubt die unkomplizierte Formung des Metalls unter niedrigem Energieaufwand. Die Legierungen in Verbindung mit Kupfer, Blei, Zink oder Antimon weisen Robustheit und Stabilität auf: ‚Zinngeschrei‘, das brutal terminierte Geräusch charakteristischen Knirschens beim Verbiegen reinen Zinns, setzt selbst bei geringer Beimengung anderer Metalle aus. Als Lot zeichnet sich die Zinnlegierung durch ihren niedrigen Schmelzpunkt und die Qualität, andere Metalle zu binden, aus. Wenngleich Zinn in der Ausstellung Verwendung in seiner Reinform findet, unterstreichen die bewusst gezogenen Seilstrukturen dennoch das metaphorische Potenzial für Verbindungen.

Die Idee dieser Ausstellung ist die sogenannte ‚Art Collaboration‘, bei der die Vielfalt der Perspektiven zu zufälligen Beziehungen zwischen den gemeinsam aus Zinn angefertigten Werken führt. Genauso wie Zinn als Mittel zum Zweck für legierte Endprodukte benutzt wird, so akzentuiert die Ausstellung die Rolle des Schwermetalls im Herstellungsprozess und betont seine Funktion als verbindender Bestandteil innerhalb eines facettenreichen Großen und Ganzen. Durch die Vielfalt der Perspektiven entsteht ein Endprodukt, welches schließlich kohäsiv von eigens gefärbten Jutestricken zusammengehalten wird. So wird jede Baumstruktur ein eigenes Werk, das Autorschaft verschmelzen lässt. Eine Legierung im metaphorischen Sinn. Durch Zinn, Jute, und Menschenhand.

Obgleich Zinnlagerstätten heutzutage weitestgehend ausgebeutet sind, greift Crotla – wie ein Seifner – in Vergessenheit geratenes Material wieder auf. Durch die Verbindung der einzelnen Werke untereinander zu Sinngemeinschaften ermöglicht er so in Zusammenarbeit mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern mehrschichtige Interpretationen des ausgestellten Konglomerats.

Ramona Šeremešić

Foto: Gabriele Kunkel

Nina Annabelle Märkl

Nina Annabelle Märkls Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Zeichnung, Installation und Objekt. Oftmals entstehen modular-landschaftliche Settings, in denen die einzelnen Elemente miteinander in Dialog treten und die Betrachtenden in ein Spiel mit der eigenen Wahrnehmung und des Perspektivwechsels mit einbeziehen. 

Die Monografie Scapes vereint verschiedene Stränge der Arbeit in der Vielfalt ihrer Verknüpfungen und Sprünge, die in der Unterschiedlichkeit ihrer Erscheinungsform aufeinanderfolgen oder sich in einzelnen Anordnungen durchdringen.

Im Gespräch mit Alexander Steig geht es um werkbiografische Entwicklungen und Ordnungsstrukturen sowie um die Durchlässigkeit zwischen Zeichnung und Raum, Innen und Außen.

Matzner, Florian (Hg.): SCAPES. Monografie Nina Annabelle Märkl, Bielefeld/ Berlin, 2024
Kerber Verlag

www.ninamaerkl.com | @nina_annabelle_maerkl

Danilo Bastione

Der in München lebende neapolitanische Künstler Danilo Bastione bietet erzählerisch einen roten Faden zu seiner künstlerische Herangehensweise. In verschiedenen Bereichen hat er seine bildhauerische Praxis konzeptionellen Risiken ausgesetzt, indem er in allen Phasen der Arbeit wissenschaftliche Metaphern heranzieht und weiterentwickelt. Gleichzeitig hat er, im Einklang mit wissenschaftlicher Ethik, Fehler akzeptiert, einzelne Theorien hinterfragt und einen offenen Prozess durchlaufen, bei dem er mit weit mehr Informationen aus der Arbeit hervorgegangen ist, als er zu Beginn besaß. In den publizierten Werkbeispielen wird Wissenschaft auf unterschiedliche Weise thematisiert und jeweils anders »verwendet«, wodurch sich immer neue Bedeutungen entfalten.

Danilo Bastione »Über Sedimente – Fras e‘ Terra«, München, 2025
ICON Verlag

Paula Gehrmann

Die Leipziger Künstlerin gibt Einblick in ihre bewusst offene und auf Kooperation angelegte künstlerische Praxis. Ihre modularen Skulpturen und raumgreifende Installationen sind funktional und immer auch ein Spiegel der Kontexte, in denen sie wirken.

Für die  Ausstellung zu »›Kunst im 3. Reich‹ – Revision einer Ausstellung« (AT), kuratiert von Luise Horn, Ambra Frank und Constanze Metzel (17.9. – 2.11.2025) im Kunstraum München wird Paula Gehrmann ein raumgreifendes Display entwickeln.

Oft arbeitet Paula Gehrmann an der Schnittstelle zwischen Kunst und Vermittlung bzw. Ausstellungsdisplay. Ihre Arbeit schafft Plattformen für die Teilhabe am Diskurs und ermöglicht so die Um- und Neuauslegungen von Verhältnissen auch für Betrachter:innen. 

Im Gespräch mit Lena von Geyso geht es um die Beziehung von Skulptur und Raum, das Format Ausstellung und mögliche Erzählungen für die Gegenwart.

Paula Gehrmann »DISPLAY 2022 – 2016«, Leipzig 2023
Verlag Marian Arnd

www.paulagehrmann.de

Benedikt Gahl

[English version below]

Das Handeln ohne Auftrag ist eine innere Logik des Freiberufs von Künstler:innen. In der Ausstellung »Unbekannte« beschreibt Benedikt Gahl die Notwendigkeit von (künstlerischer) Selbstbestimmung. Inwiefern wird und kann Unbekanntes 2025 noch sichtbar werden? In dieser Frage nach dem Sichtbaren steckt auch eine Kritik an einer Kulturpolitik der Repräsentation. Hier wird das Unbekannte dem Neuen und technisch Innovativen gegenübergestellt und als Investition in bildnerische Methoden verstanden, die uns (weiter)bilden. Was erkenne ich auf den Leinwänden, was ist dieses Unbekannte? Es wird zu einer Aufforderung, anders zu sehen und zu denken. Nicht einverstanden zu sein mit der Realität unserer Zeit, kann Anlass sein, neue Formen zu finden.

Der Schwerpunkt von Gahls Werken liegt in der Ölmalerei auf Leinwand und Papier. Jenseits, aber nicht außerhalb, der digitalisierten Welt bewegen sich Gahls Arbeiten entlang bekannter Ansätze aus der Tradition und Geschichte der abstrakten Malerei und visueller Massenkultur. Sie werden vom Streben nach einer Autonomie getragen, die über die künstlerische Selbstbestimmung hinausreicht und auch in der Auseinandersetzung und Arbeit mit Räumen deutlich wird. So übernimmt der Künstler beispielsweise temporär mit anderen Künstler:innen eine Kneipe und macht dort unentgeltlich Kulturprogramm mit Lesungen und Konzerten neben dem Barbetrieb auf Spendenbasis. Der transformierte Ort der ehemaligen Gaststätte wird dabei »weder als Kneipe/Boaz’n, oder auch Event/ Vergnügungsstätte, sondern vielmehr als ein Ort, an dem sich verschiedenste Subkulturen und Gesellschaftsschichten der Stadt begegnen und austauschen können, verstanden.« (T.A.G., Temporäres Archiv der Gegenwart, 2015) Die Ausstellung im Kunstraum will diese Strategien des Lokalen in Gahls Werk nachverfolgen und weiter besprechen. »Unbekannte« ist als weiterer Realisierungsversuch persönlicher und gesellschaftlicher Utopie in einer andauernden Gegenwart zu verstehen.

Zur Ausstellung erscheint das Künstlerbuch »Die Rückkehr des 21. Jahrhunderts« (2025) im Verlag des Kunstraum München und eine Edition einer Arbeit Gahls in einer Auflage von 50 Stück. Die Edition wird zur Eröffnung unentgeltlich zu erhalten sein.

Die Ausstellung wird von Angela Stiegler kuratiert

Benedikt Gahl lebt und arbeitet in München. Ein Gravitationszentrum Benedikt Gahls künstlerischer Praxis ist die Beschäftigung mit Malerei. Gleichzeitig und in seinem Werk gleichberechtigt arbeitet er an den Peripherien des Kunstbetriebs und beschäftigt sich innerhalb aktueller Diskurse mit Fragen nach Rändern, Lücken und Diskontinuitäten unserer Wahrnehmung von Geschichte, politischen Kämpfen, urbanen und politischen Räumen. Er arbeitet in verschiedenen, von ihm mitbegründeten, Künstler:innen- Kollektiven (T.A.G., »r.a.t.s.«) und veröffentlicht als Verleger im VVV/VVR Verlag Bücher und Tonträger. Zudem kuratiert und organisiert er gelegentlich selbstorganisierte Ausstellungen, Aktionen und Interventionen im öffentlichen Raum.


Programm

Arbeiter:innenfilmprogramm

Freitag, 2. Mai 2025, 19 Uhr, im Kunstraum (Screening von 19:30 Uhr bis 20:15 Uhr)

Finissage mit Buchpräsentation und Ausstellungsrundgang mit Benedikt Gahl und Angela Stiegler

Sonntag, 11. Mai 2025, 11 Uhr (Buchpräsentation), 15 Uhr (Ausstellungsrundgang)

Im Rahmen von Various Others: 8. – 11. Mai 2025


Benedikt Gahl
Unknown

March 27 — Mai 11, 2025

Opening
Wednesday, March 26, 2025, 7 p.m.

Workers’ cinema / Unemployment Day
Friday, May 2, 2025, 7 p.m. in Kunstraum (screening 7:30 p.m. – 8:15 p.m.)


Finissage (as part of »Various Others«)
Sunday, May 11, 2025,
11 a.m.: Book Launch (the artist is present)

3 p.m.: Curatorial Tour through the exhibition


Curated by Angela Stiegler

Self-determined work is the logical foundation of the artist profession. In the exhibition »Unknown«, Benedikt Gahl describes the necessity of (artistic) autonomy. How can and will the Unknown still exist and become visible in the year 2025? This question of visibility contains a criticism of a cultural politics of representation. Here, the Unknown is set against the new and technically innovative, and understood as an investment into visual strategies capable of (re)forming us. What do I recognize on these canvasses, what is this Unknown? It transforms into a call to see and think differently. Dissent with the reality of our times can provide an opportunity to develop new forms.

The primary focus of Gahl’s work lies on oil painting on canvas and paper. Beyond, but not outside of the digitalized world, Gahl’s paintings follow familiar historical traditions of abstract painting and visual mass culture. They are supported by a pursuit of autonomy which goes beyond artistic self-determination and manifests in his work and engagement with concrete spaces. The artist, in collaboration with others, temporarily takes over a bar and turns it into a stage for free concerts and lectures, while the bar keeps running on a donation basis. The transformed and newly non-commercial space of the disused pub is understood »neither as a pub/Boaz’n, nor an event space, but rather as a place of encounter and exchange for different subcultures and social classes of the city.« (T.A.G., Temporäres Archiv der Gegenwart/Temporary Archive of the Present, 2015) The exhibition at Kunstraum aims to track and continue these localized strategies in Gahl’s oeuvre. »Unknown« should be understood as another attempt at realization of personal and social utopias in a continual present.

On occasion of the exhibition, Kunstraum Munich will publish the artist book »The Return of the 21st Century« (2025) as well as one of Gahl’s works in an edition of 50. The edition will be distributed for free at the opening.

The exhibition is curated by Angela Stiegler.

Benedikt Gahl lives and works in Munich. A gravitational centre of Gahl’s artistic practice is the continued examination of painting. Simultaneously and equally, he works at the peripheries of the arts and deals with current discourses on margins, gaps and discontinuities in our perception of history, political fights, urban and political spaces. He works as member and co-founder in different artist collectives (T.A.G., »r.a.t.s.«) and publishes books and audio media as publisher of VVV/VVR Verlag. He is active as curator and organizer of self-organized exhibitions, actions and interventions in public space.

Translated by/ übersetzt von: Samuel Fischer-Glaser

Program

Workers’ cinema
Friday, May 2, 2025, 7 p.m., in Kunstraum (screening 7:30 p.m. – 8:15 p.m.)

Finissage with book launch and exhibition tour with Benedikt Gahl and Angela Stiegler
Sunday, May 11, 11 a.m. (book launch), 3 p.m. (exhibition tour)

As part of Various Others: May 8-11, 2025


Ausstellungsansichten »Benedikt Gahl. Unbekannte« im Kunstraum München (Fotos: Thomas Splett)

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Parterre.

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Parterre.

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Obergeschoss, ein erster Blick vom Treppenhaus aus gesehen, die Treppe heraufsteigend.

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Obergeschoss.

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Obergeschoss.

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Obergeschoss.

Das Bild zeigt eine Ausstellungsansicht im Obergeschoss.

Ausstellungsansichten »Benedikt Gahl. Unbekannte« im Kunstraum München (Fotos: Thomas Splett)